Freitag, 24. Dezember 2010

Merry X-mas

Es ist die besinnliche Weihnachtszeit angebrochen, es stehen ein paar ruhigere Tage vor der Tür und für mich einmal kein Wettkampf auf dem Plan.
Das Ergebniss vom Frankfurter Cross war meiner Ansicht in Ordnung, obwohl ich mich im Nachbarschaftsduell mit Yassir geschlagen geben musste. Er machte im letzten Anstieg "die Tür zu", so dass ich mit einer schlechteren Aussgangsposition in den langen Schlussspurt ging. Er hatte einfach an diesem Tag die clevere Renneinteilung und somit belegte er verdient den 9ten Platz.
Ich schloss mit einer 30:14min die Top Ten ab.

Da war meine Hose noch rot!


Der nächste Lauf wird am 31/12/10 der Silvesterlauf an der Commerzbank Arena sein. So wie die Wetterlage sich momentan darstellt, wird es sich wohl wieder wie in den letzten Jahren um eine Rutschpartie handeln.

Ich wünsche allen Freunden und Bekannten eine fröhliche Weihnachtszeit und einen guten Start in 2011.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Trauma?!

Bei den hessischen Crosslaufmeisterschaften am gestrigen Samstag in Baunatal erreichte ich zum ersten Mal nicht das Ziel. Bei für mich eisigen Temperaturen und einem bitter bösen Wind machte ich mich in der Spitzengruppe auf die 9000 Meter. Doch schon in den ersten Runden spürte ich meine Finger nicht mehr und einer nach dem anderen Konkurrenten ging an mir vorbei. Ich war nur damit beschäftigt meine Finger irgendwie wieder warm zu bekommen und lies das Rennen an mir vorbei gehen. Nach der vierten Runde konnte ich dem Aufgeben nicht mehr standhalten und beendete das Rennen vorzeitig.

Nicht mein Tag?!

Im Nachinein mache mir Gedanken, ob die Kälte Schuld an meinem Ausstieg war oder ob das eingeschlagene Tempo einfach zu hoch für mich war, sodass ich es noch nicht mitgehen konnte?!? Egal, wie die Antwort auf die Frage auch lauten mag, ich bin sehr enttäuscht!

zu viel Wind für mich!

Einen Tag danach ist meine Stimmungslage schon wieder etwas besser, denn auch wenn es gestern sehr bitter war, habe ich den Wettkampf unter Erfahrungssammeln abgehakt. Ich bin in der Vorbereitungsperiode und nicht in der Wettkampfperiode. Solche Rückschläge brauche ich, um nicht alles zu selbstverständlich zu nehmen und noch härter und mit Köpfchen zu arbeiten. Ich werde daraus meine notwendige Motivation ziehen!!!

Ich denke, dass mein Training schon etwas mit dem Ausgang zu tun hat, aber das werde ich in der nächsten Woche nochmal überprüfen.
Nach dem Lauf gestern wollte ich erstmal nichts mehr vom Crosslaufen wissen, doch heute sieht das schon wieder anders aus. Am nächsten Samstag werde ich am Bornheimer Hang wieder angreifen und das Debakel von gestern versuchen wieder gut zu machen.
Heute sehe ich dem Wettkampf positiv entgegen und ich will mich messen, unabhängig der Witterung!

Anbei der Bericht vom LaufReport.

Montag, 29. November 2010

Cross Pfungstadt

Auf meiner Cross Tour in der vorweihnachtlichen Zeit hat es mich am Wochenende nach Pfungstadt verschlagen. Dieser von der Strecke her einfach gehaltenere Lauf, sollte sich durch ein stärkeres Feld auszeichnen.
Von Beginn an musste ich in ein hohes Tempo gehen, um nicht zu weit zurück zu fallen. Ich konnte mich aber in der größeren Verfolgungsgruppe behaupten, während mein Nachbar Yassir Laqrachli das Tempo bestimmte und von mir alles abverlangte. Von Runde zu Runde wurde unsere Gruppe kleiner.
Erst in der letzten von 5 Runden übernahm ich die Führung unserer auf 3 Läufer geschrumpften Gruppe und suchte die Flucht nach vorne, da ich wohl in einem Sprintfinish Yassir unterlegen gewesen wäre.
Mit dieser Entscheidung wurde ich noch kurz vor dem Ziel von einem Konkurrenten übersprintet, konnte aber dennoch mit einer guten 27:03min den 8. Gesamtplatz sichern.
Natascha konnte sich mit einer 11:52min den zweiten Platz bei den Frauen sichern.
Nach einer guten Trainingswoche sind wir beide sehr zufrieden mit unseren Leistungen.

Die nächste Woche wird zum Ausruhen genutzt werden. Es steht Regeneration auf dem Plan. Ich hoffe, dass ich viel Kraft schöpfen kann, um nächsten Samstag bei den Hessichen Meisterschaften im Crosslauf nicht zu sehr überlaufen zu werden. Mein Traumziel wären die Top Ten. Das ist mit Sicherheit wieder sehr hoch gesteckt, aber wer nicht wagt, der auch nicht gewinnt!
Weder ist mir die Strecke bekannt, noch die Konkurrenz. Ich werde mich überraschen lassen.
Hier die Ergebnisse.

Sonntag, 21. November 2010

Cross Darmstadt

Heute galt es die "offene Klasse" beim Darmstädter Cross-Lauf zu absolvieren. In meinem Feld starteten die männliche Jugend A und die weiblichen Juniorinnen, die um die EM-Quali kämpften.
Auf der 6,7 Kilometer langen Strecke auf der Lichtwiese konnte ich den 5ten Platz in der "Männer-open" erreichen. Wenn ich mich mit den Spezialisten vergleiche, fällt mir auf, dass ich bei weitem noch nicht mit den Schnellsten mithalten kann. Angesichts der Jahreszeit und meines Trainingsstandes bedrückt mich dies aber weniger. Trotzdem ist erkennbar, dass die Läufer ein weitaus höheres Tempo einschlagen, als ich. Daran werde ich in den nächsten Wochen verstärkt arbeiten. Vielleicht ist es dann am Ende der Crosslaufsaison möglich, den ein oder anderen Crossläufer hinter mir zu lassen.

Ich war wohl der Hase für die Damenspitze!

Persönlich fällt mir mein verändertes Verhalten in einem Crosslauf auf. Im Vergleich zur Strasse, versuche ich mit mehr Körpergefühl das Rennen zu bestreiten und meine Stärke "hinten raus" auszuspielen. Vielleicht kann ich dieses Verhalten auch in den Sommer retten und mit dieser Taktik den einen oder anderen Wettkampf bestreiten.
Ergebnisse.

Sonntag, 14. November 2010

Gelunge Cross Premiere mit dem Adler

Zum Ende der ersten Belastungswoche in der neuen Saison konnte ich beim Wiesbaden Cross den 4ten Gesamtplatz belegen. Somit ist mein erster richtiger Crossauftritt gelungen.
Gleich zu Beginn war klar, dass es für mich nur um die Plätze 4-6 gehen würde, denn das Führungstrio schlug ein zu hohes Tempo an.
Somit erreichte ich nach 20:39min auf der Langstrecke der Männer das Ziel und hatte keinen Kontakt mehr nach vorne, wie auch nach hinten.
Für mich steht der Trainingscharakter im Vordergrund, so dass die Platzierung eher die Rolle eines angenehmen Beiwerks einnimmt.
Natascha konnte in der Frauenklasse den 2ten Gesamtplatz erringen.
Ergebnisse.

Seit dem 01/11/2010 schnüre ich nun die Laufschuhe für die LG Eintracht Frankfurt. Sie bieten mir im Laufbereich gute Trainingsmöglichkeiten und als eingetragener Laufverein, kann ich endlich die Möglichkeit nutzen und bei Meisterschaften zu starten.

Sonntag, 7. November 2010

Auftakt

Zu Beginn ein großes Kompliment an Thommy! Er absolvierte den Marathon in neuer PB mit 02:58:50h!


Es ist November und die neue Saison startet. Nach nur 3 Wochen Off Season bin ich seit dieser Woche im Trainingsalltag und starte "entspannt". Die ersten konsequenten Einheiten fallen mir noch schwer, jedoch war nichts anderes zu erwarten. Das Wetter zeigt sich momentan noch von seiner guten Seite, so dass Radfahren durchaus möglich ist.

Heute startete Natascha beim Neu-Isenburg Duathlon.

Siegerin???
Und wen sollte das Ergebnis überraschen? Mit 01:16:52h sicherte sich meine "Kleine" den Gesamtsieg bei den Frauen! Hast Du sehr gut gemacht, ich bin stolz auf Dich!


Und hier noch ein paar Bilder von der Herrenelite am Bornheimer Hang...

Männersport?

rasante Abfahrt...

Samstag, 30. Oktober 2010

Leistungserhaltung in der Offseason

In der Off Season steht immer der Gegensatz von kompletter Pause zu Training mit verminderten Umfängen und neuen Elementen. Persönlich ordne ich mich der zweiten Variante zu, deshalb wird fleißig am Main geskatet.
Zur großen Verwunderung habe ich in der Zeit meiner Planung für die neue Saison festgestellt, das erst 3 Wochen vergangen nach meinem großen Rennen auf der Insel sind. Also braucht der Körper noch etwas Erholung und die nächste Woche sollte noch mit Vorsicht gestaltet werden, bevor in der zweiten Novemberwoche das Training wieder gestartet wird.
Hierzu ein netter Artikel:

Morgen steht der Frankfurt Marathon auf dem Programm meiner Trainingsgefährten und Freunden. Ich wünsche Euch viel Erfolg und gute Beine! Am Start werden u.a. Thommy, Diddi und Yassir sein bzw. die von Natascha und IQ Athletik geleitete/betreute Marathongruppe.
Ich hoffe, ich kann Euch mit meiner Cam einfangen :-)

Neuste Info aus Schierstein!

Samstag, 16. Oktober 2010

DSW

Ironman Hawaii: Die Bilanz der DSW´ler
12. Oct 2010
Eine tolle Bilanz bei den Männern, Enttäuschung dagegen bei Nicole Leder. Nach eigentlich gutem Schwimm- (1:01:55) und Radsplit (5:47:48) musste sie wegen starken Magenkrämpfen ihre Rennen in Hawaii vorzeitig aufgeben.

Pure Freude dagegen bei Martin Dröll, der seine eigenen Erwartungen (9:34 std.) deutlich übertreffen konnte. Nach planmäßigen Schwimmen (59:24 min.) lief es bei guten äußeren Bedingungen bei ihm auf dem Rad „wie am Schnürchen“ und er kam nach eindrucksvollen Radsplit (5:00 std.) deutlich vor seinen Erwartungen zum zweiten Wechsel. Der abschließende Marathon (3:09 std.) dann für ihn die perfekte Zugabe eines perfekten Rennens. Nach dem tollen Erfolg beim Ironman in Frankfurt nun bereits die zweite Punktlandung bei einem großen Rennen für ihn. In der ewigen DSW-Bestenliste Hawaii machte er mit einer Gesamtzeit von 9:14:27 std. einen Sprung auf Platz 7, hinter so großen Namen wie Alexander Taubert, Lothar Leder und Frank Vytrisal.

1. Alexander Taubert 8:30:45 (1996)
2. Lothar Leder 8:32:57 (1998)
3. Frank Vytrisal 8:37:44 (2007)
4. Jochen Basting 8:45:21 (1995)
5. Kai Hundertmarck 8:53:03 (2007)
6. Uwe Wamper 9:05:51 (1996)
7. Martin Dröll 9:14:27 (2010)
8. Stefan Schütz 9:22:00 (1992)
9. Enrico Knobloch 9:23:37 (2009)
10. Ulrich Nieper 9:31:17 (2001)

Der vollständige Artikel hier.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Hawaii Part 4

Tag 10, Samstag:

RACEDAY! Morgens gegen 3 Uhr klingelte der Wecker und es stand ein kleiner Auftakt auf dem Programm. Mit müden Augen und meinem iPod machte ich mich auf die Strasse, um meinen Körper mit einem 10min Lauf zu wecken. Während dessen machten sich schon einheimische Volunteers an die Arbeit eine weitere Verpflegungsstation vor unserem Hotel zu errichten.
Um 4:10 Uhr ging es dann mit Natascha und meinen Eltern Richtung Pier. Hinter dem King Kamehameha Hotel trennten wir uns, denn ich musste zum Body-Painting. Die Nummern werden mit Stempelkissen auf beide Arme gestempelt.


Nun ging es in die Wechselzone und ich bekam erstmal einen Überblick wie wenig Platz hier einem zur Verfügung steht, wenn alle Fahrräder eingecheckt sind.
Es war noch nicht soviel los, dass ich mich gleich mit einem Schweizer an das Aufpumpen der Reifen machen konnte.
Als ich meine Sachen zu ordnen begann, bemerkte ich, dass ich meine Radflasche und Biketicket vergessen hatte, so dass ich auf der Suche nach einer neuen war. Die Suche dauerte ewig, war aber erfolgreich, da mir ein anderer Athlet seine schenkte und ich mir somit keine Sorgen mehr machen musste.

Um 6:30 Uhr starteten die Profis und ab diesem Zeitpunkt wollte ich mit dem Einschwimmen beginnen. Nur leider wollte ich das nicht alleine, so dass ich mich durch die Masse drängen musste.
Das Einschwimmen verkürzte sich auf circa 10 min, da ich die restliche Zeit damit zubringen musste, meine Position an der Startlinie zu verteidigen. 20 min im Wasser "auf der Stelle schwimmen" und das Gedränge abwehren und keine Kraft verschwenden! Ich war nervös!


Um 7 Uhr erklang der Kanonenschlag das zweite Mal und wir restlichen 1600 Altersklassenathleten schwammen an. Der Schwimmstart und die erste Gerade von 1,9 km waren ein unglaubliches Gedränge.  Alle schwammen sofort nach rechts an die Bojen, um die kürzeste Strecke zu absolvieren und erschwerten mir damit meine Strategie von links an die Wende zu schwimmen.
Nach der Hälfte gelang es mir mich frei zu schwimmen, um mit großen Radius, ungestört zu wenden. Damit konnte ich mich für den Rückweg in eine bessere Position bringen, am Ende zum Ausstieg nochmal beschleunigen und Plätze gut machen.
Eine Traumzeit wäre ein Swimsplit unter einer Stunde gewesen, den ich auch erreichte und dadurch mit positivem Gefühl in die zweite Disziplin wechselte.


Die Radstecke stellte sich durch eine kleine Innenstadtrunde mit Wendepunkt und dem langen Highwaystück nach Hawi und zurück dar. Fahrerrische Höchstleistungen werden hier nicht verlangt, sondern eher einen kühlen Kopf zu bewahren (im wahrsten Sinne des Wortes)!
Da ich das erste mal ohne Pulsangaben fuhr, reihte ich mich erstmal in eine große Gruppe ein, um mich zu Verpflegen, denn in dem Innenstadtabschnitt war dies nicht möglich gewesen. Meine persönliche Taktik war mit einem (wenn möglich) 36er Schnitt nach Hawi fahren, um dann vielleicht mit einem 33er Schnitt nach 180 km abzusteigen. Den Rückweg hatte ich kräftezehrender eingeschätzt, da mir Anzahl und Längen der Anstiege mehr schienen. Außerdem rechnete ich mit meinen Tief auf dem Rad bereits ab Km 120.
Circa 15 km vor Hawi kam richtig Seitenwind auf und machte den Athleten mit Hochprofil im Vorderrad große Probleme. Nach Gesprächen in den Vortagen mit Thomas Hellriegel und Clemens Coenen (beide super nett) entschied ich mich, die 8cm Felge zu wechseln und auf ein kleineres Profil zu gehen.
Somit konnte ich die Passage durchgehend in Aeroposition fahren, Plätze gut machen und Kraft sparen. Nach 140 km kam das Loch. Vor und hinter mir keine Mitfahrer und ich sollte schwächeln. In weiterer Entfernung vor mir eine große Gruppe, an die ich ranfahren musste. Ich fing mich recht schnell und sollte in die Gruppe kommen, allerdings bestand sie aus weit zurückliegenden Profifrauen, an denen ich auch schnell vorbei fuhr. Die letzten 20 km kam meine Kraft zurück und ich konnte nochmal das Tempo erhöhen.
Nun stand nur noch der Marathon auf dem Programm. Schon mit den ersten Schritten merkte ich, dass wohl mein angestrebtes Tempo nicht durchzulaufen sei. Ich konnte mich doch dann relativ schnell fangen und lief bis circa Meile 6 planmässig. Danach sollte das Streckenprofil mir immer mehr Kraft rauben, dass sich das Laufgefühl mit "sehr zäh" gut beschreiben lässt.


Nach Km 40 ging es vom Highway nur noch in die Stadt herunter, um dann den legendären Alii Drive entlangzulaufen und die magischen Worte von Mike Reilly, "You are an Ironman", zu hören.
Nach 09:14:27h lief ich total erschöpft ins Ziel ein!
Gesamt wurde ich 82ter und neunter meiner Alterklasse, die auch den schnellesten Agegrouper mit 08:40:43h überhaupt stellt.
Ergebnisse!

Es war ein hartes Rennen, vielleicht erscheint mir das auch so aufgrund der Länge der Saison, aber mein Körper war und ist nach diesem Wettkampf deutlich mehr belastet als nach dem Ironman Frankfurt. Ich denke die Hitze macht einen großen Faktor aus und nimmt dem Körper seine ganzen Reserven.

Nach kurzen Abendessen im Hotel gingen Natascha und ich nochmal auf die Finishline-Party.

Tag 11, Sonntag:

Nach kurzer Nacht erwartete mich heute der erste OFF-Season Tag. Allerdings wurde die Freude durch Muskelkater und Steifheit des Körpers getrübt. Fließende Bewegungen waren eigentlich nicht möglich.

Abends stand die offizielle Siegerehrung mit Essensbuffett an. Eine langwierige und schleppende Veranstaltung.

Danach folgte die inoffizielle Party im Lulu's. Diese war dann nicht ganz so langweilig, nur das uns erst eine riesen Schlange am Eintritt erwartete, so dass wir den Zeitpunkt später wählten, um uns dort sehen zu lassen.

Tag 12, Montag:

Abreisetag. Damit wir heute nicht so viel zu tun hatten, packten wir den größten Teil schon am Vortag. Es standen nur noch die Bikes an, in die Koffer zu packen und anschließend sollten wir gegen 11 Uhr das Zimmer räumen. Abflug war gegen 21 Uhr, also hatten wir noch genug Zeit einige Präsente einzukaufen . Gegen 17 Uhr wurden wir vom Hannes Team zum Flughafen transportiert und sogar vom Herrn Kienle die Radkoffer gebracht.


Nachwehen: Der Körper ist sehr belastet worden. Ich bin sehr schlapp, habe Blasen auf dem Rücken von der Sonne und noch Abdrücke von meiner Startnummer auf den Armen. Trotzdem hat es sich gelohnt dort hin zu fahren und den Wettkampf zu machen.

Danke an alle, die mich vor Ort unterstützt haben und an den Fernsehgeräten und Internetstreams die Daumen gedrückt hatten.

Samstag, 9. Oktober 2010

Hawaii Part 3

Tag 6, Dienstag:

Heute stand Fragen und Antworten mit deutschen Pros, wie Thomas Hellriegel, Sandra Wallenhorst und Nicole Leder, auf dem Programm.  Veranstaltungsort war der King Kamehameha Garden.
Hannes leitete die Moderation und die einzelnen Profis berichteten dann aus Ihren Erfahrungen vom Rennen. Am Ende war noch Zeit für Gruppen- bzw. Einzelfotos.


Gegen frühen Nachmittag gab’s noch ein kurzes Läufchen bei glühender Hitze, denn das Wetter sollte sich von der besten Seite zeigen.
Pünktliche gegen 17h erreichten wird dann als begeisterte Zuschauer die Nationenparade, einer Tradition in Kona.


Jede teilnehmende Nation durfte sich präsentieren. Leider war die Parade sehr „schmucklos“ und ziemlich schlicht. Keine Musik, kaum Choreographien. Da hätte man sich in den vergangen Jahren doch mehr einfallen lassen können.
Die deutsche Nation wird wohl nach den USA wieder mal die Teilnehmerstärkste darstellen.



Tag 7, Mittwoch:

Endlich war es an der Zeit meine Startunterlagen abzuholen. Im King Kamehameha Hotel bildete sich schon eine lange Schlange, weil die amerikanischen Behörden daraus wieder eine enormes Spektakel machen mit Wiegen, vielfachem Unterschreiben und neue Formulare ausfüllen. Enormer Aufwand für ein Rennen, aber es ist die WM! Zu meinem Pech hatte ich keinen Lichtbildausweis dabei, aber meine Kreditkarte wurde dann doch als Ausweis anerkannt.
Es gab mal wieder einen Rucksack mit sehr viel Werbematerial und dem Racebeutel mit allen nützlichen Aufklebern und Informationen.
Nun stand noch das Problem Rad auf dem Tagesplan. Alle Profis, mit denen ich gesprochen hatte, empfehlen vorne etwas kleiner zu fahren, weil man nicht einschätzen kann was in Hawi passiert. Also vorne 8cm runter und 5cm wieder drauf, nur fahre ich jetzt ungünstigerweise vorne Draht- und hinten Schlauchreifen. Somit habe ich nun mehr Gepäck, aber ich denke, das ist die vernünftigste Entscheidung.

Tag 8, Donnerstag:

Mal wieder ein Ruhetag!!!
In einer bekannten Laufzeitschrift stand: „Die Wahrscheinlichkeit der Unterforderung ist sehr gering“, somit wird dieses Extrem mal ausgetestet.
Morgens machten wir uns trotzdem auf zum Pier, um uns ein kostenloses T-Shirt von Biestmilch zu besorgen. In Hawaii bekommt man in der Wettkampfwoche so viele Sachen Geschenkt, dass man sich noch einen Koffer voll machen könnte.
Gegen frühen Mittag, ging es dann raus mit der Body Glove zum „Welcome Cruise“. Wir fuhren circa 45min raus auf das Meer, um dann an einem Riff zu Baden und zu Schnorcheln. Das Boot hatte doch mehr Wellengang als gedacht, denn einigen Personen wurde schlecht.
Heute Abend geht es zur offiziellen Pasta-Party (der Preis mit 55 Dollar/Karte ist  eine Frechheit) auf dem Parkplatz vom King Kamehameha Hotel mit wohl beeindruckender Bühnenshow. Ich bin gespannt und habe Hunger.

Tag 9, Freitag:

Der Tag davor!!!!!!!!!!!!!!!!! Neben letzten Checks am Rad standen heute nur der Check-In am Pier, Anlaufen und die Erdinger Pasta-Party auf dem Programm. Das Anlaufen war wieder verhältnismäßig sehr schnell, was aus meiner Sicht auf gute Beine hinweist. So soll das auch sein. Hoffentlich überlegen sie sich es in der Nacht nicht anders. Man wird es sehen...
Auf geht’s.... Daumen drücken!

Dienstag, 5. Oktober 2010

Hawaii Part 2


Tag 4, Sonntag:

Gestern noch kritisiert, sollte sich heute die  Sonne zeigen und nicht zu knapp das Thermometer nach oben mobilisieren.
Unser Tag begann wie die zurückliegenden mit einer kleinen Schwimmeinheit am Pier. Ich testete noch eine letztes mal den meinen Einteiler von Sailfish, der mich am Wettkampftag durch die erste Disziplin begleiten wird.


Man merkt morgens richtig wie das kleine Städtchen Kona erwacht. Ab halb sieben sind schon so viele Menschen auf den Strasse. Am Pier wird es von Tag zu Tag immer voller und man sieht so viele bekannte Menschen: Timo Bracht, Nicole Leder usw.
Mittags machten Natascha und ich mich auf den Weg zum Highway, um mal die Radstrecke zu testen. Man wurde vom Rückenwind Richtung Hawi förmlich getragen. Circa nach 30km sollte sich aber der Wind drehen, so dass es seitlich vom Landesinnere bließ. Ich konnte kaum noch mein Rad halten und hatte größte Schwierigkeiten nicht mit dem Asphalt Bekanntschaft zu machen. Andere Teilnehmer hatten nicht soviel Glück und kamen nur mit große Blessuren davon.

Tag 5, Montag:

Ruhetag! Bravo!

Die Anderen schufften, wir Carbo loaden!

Heute steht nur Ruhe auf dem Programm, doch ging es trotzdem früh raus, da wir mit dem Hannesshuttle auf die Bikestrecke gefahren sind, um uns einen kompletten Überblick zu verschaffen. Mein Eindruck ist wie folgt: die Strecke ist eine sehr einfache mit „rolling hills“ und fast immer nur gerade aus, nur wenn der Wind kommt, dann kann dort alles passieren und die einfachste Gerade zu einer steilen Wand werden. Der Hinweg nach Hawi gestaltet sich tendenziell einfacher, wie der Rückweg, da sich dort dann doch mehr Abfahrten befinden.

Im Bike Works, einem Radladen in der „Industrial Area“ Konas, fragte ich Faris, was er denn als Tipp hätte, wenn ich der Meinung wäre mein Felgenprofil wäre einfach zu hoch bei dem Wind. Als kompetente Antwort bekam ich: „Abschneiden kannst’se net!“ An dieser Stelle noch mal vielen Dank.

Den Nachmittag verbrachten wir mit Füße hochlegen und ruhen. 

Interview DSW

Hi Martin,

ich hoffe, Du bist gut angekommen in Hawaii und bester Dinge. Wir drücken Dir jedenfalls feste die Daumen und wünschen Dir den perfekten Tag.
Ich würde gerne noch ein Interview mit Dir auf der Homepage platzieren. Wäre super, wenn Du Zeit findest, mir noch ein paar Fragen zu beantworten:

1) Die Saison war lang und im Training wurde es zuletzt einsam um Dich, da alle anderen Triathleten die Beine bereits hochgelegt haben. Wir sehr freust Du Dich, dass es jetzt endlich los geht?

Allerdings war die Saison sehr lang. Nach Frankfurt überwiegt im ersten Moment die Freude der Quali, doch dann mit der Zeit, wenn die Tage kürzer, das Wetter schlechter und die Temperaturen kälter werden, dann wird es doch sehr einsam und hart. Man muss immer an das Ziel denken und sich noch mehr motivieren wie im Winter, bevor der Saisonhöhepunkt ansteht, denn jetzt kommt der Bonus. Dafür sich noch mal neu zu schinden ist hart. Ich freue mich sehr, dass es jetzt bald los geht und dann auch endlich mal eine Pause ansteht.

2) Wie lief die Vorbereitung auf Hawaii?

Wir sind circa 10 Tage vor Race Day angereist und von dem Jet Lag war bei mir nicht sehr viel zu spüren. Eigentlich geht es mir momentan noch zu gut. Der Körper ist erst heute richtig müde geworden und das zeigt mir, dass er sich nun endlich mit der kommenden Belastung auseinander setzt. Hier hatte und habe ich nicht vor viele Einheiten zu machen, im Gegenteil, ich mache noch weniger wie vor Frankfurt, da ich doch etwas Respekt vor den Gegebenheiten habe. Ich kann leider auf keine Erfahrung zurückgreifen, deswegen ist vorher wohl weniger, mehr!

3) Was ist Dein erster Eindruck vor Ort?

Es ist hier schon eine andere Welt, nicht um sonst liegt Deutschland auf der anderen Seite des Globus. Man merkt schon deutlich den amerikanischen Stil, aber trotzdem würde ich es nicht zu den USA zählen. Ob man Hawaii ein Paradies nennen kann, das möchte ich nicht mit meinem kleinen Eindruck nur von Big Island nicht beurteilen, aber ich denke, warum nicht.
Sportlich ist es hier einfach der Wahnsinn. Von morgens bis abends, von Sonnenaufgang bis tief in die Dunkelheit wird hier Sport gemacht. Man sieht „Großmütterchen“ die wahrscheinlich eine schnellere Pace laufen, als viele deutsche Durchschnittsbürger! Man merkt deutlich, das hier das Triathlonfieber ausgebrochen ist und sich das Niveau von den ganzen restlichen Langdistanzen nach oben hin unterscheidet.

4) Was hast Du Dir für das Rennen vorgenommen?

Zu Beginn meiner Tage hier auf Hawaii, hätte ich mich damit abgefunden mich nicht im Wasser zu übergeben. Dann ging ich einen Schritt weiter und wäre froh gewesen nicht vom Wind weggeblasen zu werden auf dem Bike. Zumindest jetzt sollte mein Raceplan wie folgt aussehen:
1:05h Swim
5:25h Bike
3:04h Run (besser sub 3), das ergibt für mich eine 9:34h und dann hätte ich Diddis Bestzeit!

5) Worauf freust Du Dich am meisten, wo vor hast Du den meisten Respekt?

Ich freue mich total auf’s Schimmmen, denn es ist komplett anders und macht doch soviel Spass mit klarem Wasser und Fischen. Vor dem Rad habe ich den meisten Respekt. Bei einer Ausfahrt konnte ich kaum mein Rad halten und habe mich sehr unsicher Gefühlt. An Auflieger fahren war nicht zu denken.
Und zu guter letzt natürlich meine Lieblingsdisziplin: das Laufen. Es ist hier viel welliger als ich vermutet hatte und ich freue mich total drauf vollgas ins Energy Lab zu laufen und darauf abzuwarten, ob’s dann wirklich so knallt J

6) Verrätst Du uns Dein Ziel fürs Rennen?

Das offizielle Motto der Agegrouper lautet: Smile-Race-Finish. Das ist leider nicht das Motto unter dem ich starten möchte, aber leider wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, da ich leistungsmäßig nicht dazu in der Lage sein werde, mehr wie ein Finish zu erreichen.
Andererseits ist das Finish das wichtigste, das es beim ersten Wettkampf zu erreichen gilt.
Weitere Ziele wären die 9:34h und einen Marathon unter 3h.
Ein Fernziel wird wohl das Podest in meiner AK bleiben.

Danke und viele Grüße
Martin Westermann

Montag, 4. Oktober 2010

Hawaii Part 1

Bericht aus Hawaii...

- Rechts: Be One, eine Marketingagentur, die mich ab sofort unterstütz neue Sponsoren zu finden. Links: HfkK. Hilfe für krebskranke Kinder, ein Verein aus Frankfurt, der Kinder und Familien der Betroffenen unterstützt, um Kinder und Jugendliche zu heilen und sie in der schweren Zeit zu begleiten. –


...oder wie die Reise begann. 
Tag 1, Donnerstag: Abreisetag! 
Der Wecker klingelte um 4h in der Früh. Ab ging es zum Flughafen wo uns meine Eltern schon erwarten sollten.  8:20h sollte es offiziell losgehen, aber mir starteten leider mit einer halbstündigen Verspätung aus Frankfurt. Das erste Ziel hieß Chicago. Alleine bis dorthin war es ein unglaublich langer Flug. In Chicago durchliefen wir ein großes Chaos mit Einreise und Zoll, bei dem sich die Bediensteten viel Zeit ließen, um dann richtig zu hetzen, weil der nächste Flieger sonst auch wieder mit Verspätung gestartet wäre.
Unser nächstes Ziel war Los Angeles. Hier durften wir angenehmere 1,5h verbringen. Ohne Stress und mit Zeit zur Verpflegung sehnten wir uns nach der letzten Etappe.
Nach ca. 28h auf den Beinen landeten wir in Kona. Empfangen von Hannes und seiner Crew, konnten wir uns wohlbehütet nach Snacks, Getränken und Shuttleservice in unsere Hotels begeben, um uns endlich auszuruhen.

Tag 2, Freitag:
Heute stand gleich zu Beginn eine Busfahrt zum Captain Cook’s Denkmal an. Captain Cook soll damals (17hundert??) Kona entdeckt haben und ist dann später in dieser Bucht gestorben.
Zur Wahl standen Transport zu Bus oder selber Fahren per Bike. Wir entschlossen uns brav (im Sinne des Taperings) zum Ersteren. Professionelle Begleitung gab es von Seiten Herrn Hellriegels und Vukovics.
Natascha und ich zögerten nicht lange und sprangen in die Fluten, um uns auf den Weg zum ca. 1,6km entfernten Denkmal zu machen. Nach knappen 32min erreichten wir das Denkmal und mir war sehr übel durch das ungewohnte Salz. Ich musste unterwegs mehrmals würgen L
Den Rückweg nahmen wir mit 29min etwas schneller in Angriff, damit ich endlich mal wieder etwas anständiges zum Trinken bekommen würde. Zu meinem Pech musste ich noch 2mal einen großen Schluck Pazifik nehmen.


Nachdem Rücktransport stand noch ein kleines Läufchen mit Technik auf dem Programm.

Tag 3, Samstag:
Sehr früh begann heute unser Tag. Um kurz nach 6 machten wir uns auf den weg zum Pier. Wie wunderschön es ist früh morgens (in aller Ruhe) bei Sonnenaufgang in den Ozean zu schwimmen. Klare Sicht unter einem, soweit das Auge reicht. Und mein Körper scheint sich sogar langsam an das Wasser zu gewöhnen.


Leider wird es gegen 7h sehr voll, so dass man nicht zu spät kommen sollte!!!
Weiter ging es dann gegen Vormittag auf dem Zimmer. Die Bikes wollten endlich mal aus Ihren Koffern und das neue Gelände kennenlernen. Tatschis Bike ging uns auch wie von der Hand, aber leider gab’s bei mir soviel technische Feinheiten (Nein Stefan!!!!!!!!), die es wirklich unendlich in die Länge zogen, bis es so stark regnete, dass nicht mehr ans fahren zu denken war.
Ein neuer Plan musste her: Erstmal Shoppen in der Stadt und die Wetterentwicklung abwarten. Nach Minimum 2h auf den Beinen, entschloss ich mich noch zu einem kleinen 18er mit 5km TDL. Ich muss sagen, es lief super!!!
In den letzten beiden Tagen haben wir Thomas Hellriegel so oft getroffen, dass wir Ihn mal schriftlich zu einem kleinen Wettbewerb aufgefordert haben. Es geht darum, wer den schnelleren Laufsplit im Wettkampf hinlegt. Ich bin gespannt auf seine Reaktion :-)

PS: Von Hitze und Sonne ist hier leider nicht viel zu sehen. Pünktlich zum Mittag zieht es sich zu und es beginnt zu regen.

Mittwoch, 22. September 2010

Treppchen Neu-Isenburg

Eigentlich sollte dieser Halbmarathon nicht so schnell werden, sondern eher in eine Trainingseinheit mit einfliessen. Am Ende kam alles anders! Durch meine eigene Verspätung und wenig Lust vor dem Wettkampf nochmal 14km zu laufen, entschloss ich mich den Halben mit voller Intensität anzugehen.
Es war mal wieder sehr kalt zum Start, was mich aber nicht davon abhalten in kurzem Outfit zu starten. Mit dem später 4.-Platzierten Yassir Laqarchli verabredete ich auf ca. 01:14h laufen zu wollen.
Gleich vom Start weg liefen wir zwei in einer dreier Gruppe um den 3ten Platz mit, die sich nach kurzer Zeit in eine 2er Gruppe verminderte.
Bei Km 8 konnte Yassir das Tempo aufgrund einer Erkältung und Wadenschmerzen nicht mehr mitgehen und somit war ich nun die restliche Strecke auf mich alleine gestellt. Mit grossen Abständen zum Vordermann und Verfolger konnte ich aber mein Tempo, auf der für mich bekannten Strecke, halten, so dass ich als 3ter der Gesamtwertung in das Stadion des Sportparks einlief.
Mit 01:14:36h konnte ich meine Altersklasse aus dem Vorjahr verteidigen.
Weiter liefen vom Startnet-Team DSW Darmstadt:
Thommy: 01:23:39h
Matze: 01:26:46h
Sebastian: 01:23:27h
Weitere Ergebnisse...

Nachmittags stand nochmal eine kleine Radausfahrt an, die sich unplanmässig in den GA2 Bereich verschieben sollte. Spass hat es trotzdem gemacht.
Die Form scheint zu stimmen.

Samstag, 18. September 2010

Steigende Form

Nach Wochen des scheinbar dauerhaft, ermüdeten Zustandes scheint die Form langsam zu stimmen. Beim Schwimmen zeigt sich durch eine Trainingsumstellung mit viel Technik und Tempo eine erhöhte Widerstansfähigkeit gegen die Ermüdung. Das Training ist härter als früher, bringt aber nun auch mehr. Auch wenn viele Vereinskollegen der Meinung sind im Freibad/Hallenbad mit Neo/Suit schwimmen zu müssen, kommt das für mich nicht in Frage. Das Training soll schliesslich so effektiv wie möglich sein!
Zudem hatte ich nochmal das Vergnügen am Donnerstag bei den Jungs von IQ Athletik eine Laktatdiagnostik zu machen und die Auswertung ergab eine noch bessere Laufform, wie vor dem Ironman Germany. Ich würde sagen, die Theorie stimmt und die Praxis muss sich nun zeigen. Am Sonntag ist dafür nochmal Zeit, um beim Halbmarathon in Neu-Isenburg den Tempodauerlauf zu schulen.
Wenn nun nicht noch das Radfahren wäre! Aber es gilt dann nächste Woche nochmal etwas mehr Tempo auf dem Rad zu erarbeiten, bevor dann endlich die Sachen gepackt werden und es Richtung Insel geht.

Danke an Dennis und Sebastian von

Freitag, 10. September 2010

Absage Frankfurt

Nach dem Rennen in Viernheim musste ich erkennen, dass mir leider immer noch viel fehlt auf den kurzen Distanzen. Auch die guten Leistungen im Schwimmen und Laufen trösten nicht darüber hinweg, denn wir machen Triathlon und es zählen 3 Disziplinen.
Ich beschäftigte mich darauf hin nochmal mit meinem Trainingsplan und sah mich gezwungen das Rennen in Frankfurt absagen, um mich einfach nochmal konzentrierter auf Hawaii vorzubereiten.
Es ist in dieser Saison nicht mein Schwerpunkt mich auf "kürzeren" Distanzen zu messen, so dass ich denke eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Zudem kam dann Anfang der Woche eine Erkältung und grosse Müdikeit, die jetzt aber wohl überwunden zu sein scheinen.

Donnerstag, 26. August 2010

Leistungssteigerung vs Erwartung

Etwas enttäuscht melde ich mich aus Viernheim zurück, da ich meine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Nach einer ruhigen Woche und gutem Gefühl zu Beginn des Tages sollte eigentlich viel gehen, aber nach einem guten Schwimmen war dann auch schon Schluss. Auf der Radstrecke verliessen mich sofort die Kräfte und ich wollte mehrmals aufgeben! Aufgeben ist aber nicht meine Art, deswegen versuchte ich mich mehr schlecht als recht irgendwie durchzukämpfen. Sogar zum Laufen hatte ich diesmal keine Lust mehr. Nach meinem Gefühl trabte ich nur so über die Strecke, was sich dann aber nach der gestoppten Zeit doch anders interpretieren lässt.



Meine Splits:
21:37min/0:41min/1:36:32h/0:41min/36:56min; Gesamt: 11. Platz in der 1. Hessenliga mit 2:36:27h
Damit habe ich die zweitbeste Schwimmzeit und beste Laufzeit im Team. Unser Team erreichte damit den dritten Gesamtplatz und blieb wohl etwas hinter den Erwartungen zurück.
Wir sollten trotzdem wohl den ersten Tabellenplatz behalten und gehen nun mit einem kleinen Vorsprung ins letzte Liagrennen nach Griesheim, an dem ich leider dem Team nicht zur Verfügungen stehe, da ich zeitgleich in Frankfurt aktiv sein werde.
Als Fazit kann ich nach diesem Rennen sagen, dass ich mich trotzdem um über 7,5min zum Vorjahr verbessert habe und niemals aufgebe.

Zudem erhielt ich telefonisch frohe Kunde, denn Steffen von Magic-Sportfood rief an und verkündetet mir, dass Sie mich unterstützen werden. Ich habe Magic-Sportfood schon als Kunde kennengelernt und freue mich deshalb umso mehr.

Magic Sportfood
 Vielen Dank.

Weiter Ergebnisse:
Thommy: 2:42:23h
Matze: 2:33:25h (5ter Platz in der 2.HTL)




Donnerstag, 19. August 2010

Müde von harten Wochen...

Das Training der letzten Wochen hat bei mir seine Spuren hinterlassen, so dass ich diese Woche als Erholungswoche verbuchen muss. Nun schliesst sich ab Sonntag eine Wettkampfperiode an mit 2 olympischen Distanzen. Ich sollte also ausgeruht in die Wettkämpfe gehen.

Am Sonntag wird es erstmal wieder nach Viernheim gehen. Die letzten Jahre war dies meine einzige olympische Distanz im Jahr und nun werde ich zum dritten mal dort starten. Der Wettkampf gefällt mir sehr gut, obwohl der zeitliche Ablauf nicht der beste ist, dafür ist die Radstrecke sehr hart mit steilen Anstiegen und schnellen Abfahrten, die mir sehr Spass machen.
Zudem soll das Wetter am Sonntag trocken und warm werden, was mich der Radstrecke etwas gelassener entgegenblicken lässt.
Hier mal das Höhenprofil mit einer Empfehlung der Organisation:


Ich werde, wie im letzten Jahr auch, nur die 23 hinten bemühen und versuchen die verlorenen Plätze auf den letzten 7Km zuzufahren.
Ich hoffe das ich in diesem Jahr einem Sturz entgehen kann (da ich auch kein geliehenes Material fahre) und wir mit der 1. Hessenligamannschaft den führenden Platz mit einem Tagessieg festigen können.

Dienstag, 10. August 2010

Treppchen in Darmstadt

An der 19ten Auflagen des Darmstädter Mühlchen Triathlons (400m-17km-4,5km) schaffte ich es mit einer Gesamtzeit von 0:49:52h auf einen zufriedenen 2. Platz.
Vor 4 Jahren genau, begann hier meine Leidenschaft zum Triathlon, deswegen komme ich gerne wieder zu den Wurzeln zurück. Ziel war es, einmal ganz oben zu stehen, aber ich musste mich mit einem großen Abstand von fast einer Minute dem Gesamtsieger geschlagen geben.


In einem kurzen Gespräch zwischen uns, teilte er mir mit, dass er "volles Risiko" gegangen ist und Rennradmontur mit Aeroaufsatz gefahren ist. Dagegen konnte ich mit meinem Crosser nichts ausrichten.
Zudem stecke ich voll in den Vorbereitungen auf meine Hawaiipremiere und hatte wieder eine harte, trainingsintensive Woche hinter mir, die mir auch etwas die Spritzigkeit rauben sollte.

Zur Taktik in diesem Wettkampf gibt es nicht viel zu sagen: Sprint heisst maximale Belastung von Anfang bis Ende. Es wurde in Wellen gestartet und ich konnte mich schon vor der ersten Wendeboje von meiner Gruppe absetzen, so dass ich mit 20 Sekunden Vorsprung die Wechselzone betrat.


Das Radfahren war geprägt von rennradtauglichen Strassen in Darmstadt und crossergeeigneten Passagen im umliegenden Waldgebiet, was die Auswahl des Materials nicht leichter macht. Ich wollte mich mit meinem Crosser durchschlagen und wurde sogar auf meiner schwächeren Disziplin nicht über-/eingeholt.
Abschließend standen noch schnelle 4,5km auf asphaltierten und geschotterten Wiesenwegen auf dem Programm.


Leider sind keine offiziellen Zwischenzeiten genommen worden, aber es müsste sich im Bereich von
Swim: 05:39min,
Bike: 28:43min und
Run: 15:33min bewegen. (Wechsel sind miteingerechnet in die Zeiten)
Ergebnisse des Mühlchen!
Darmstädter Echo!

Dienstag, 3. August 2010

Online-Anmeldung ist geöffnet

Nun ist die "verflixte" 4. Woche nach der Langdistanz vorbei und das Loch ist aus geblieben, was wohl auf eine gute Erholung zurückzuführen ist :-) Das Training zieht wieder sehr stark an und ich konnte mit viel Disziplin letzte Woche 25 Trainingsstunden verbuchen.


Leider spielt das Wetter momentan einfach nicht mit und das Radeln macht nicht wirklich Spass. Für morgen überlege ich wirklich wieder mal die Rolle zu bemühen, denn andauernd nass nach Hause kommen, ist einfach nicht mein Fall! Aber vielleicht habe ich ja Glück???
Ich frage mich eigentlich, warum so viele Menschen immer über die Hitze meckern, da haben wir gerade mal 3-4 Wochen hochsommerliche Temperaturen und sonst in Deutschland immer nur Mischwetter! Die Damen und Herren sollten sich eigentlich mal an der Sonne erfreuen...
Man kann's einfach Niemanden recht machen!
Heute konnte ich im Tempotraining nicht so glänzen (subjektiver Eindruck). Momentan stehen noch kurze Distanzen auf dem Plan, die ich eigentlich nie laufe. Mir fiel es schwer das Tempo von 200m auf die 400er und 800er zu übertragen. Liegt das nun an mangelnder Erfahrung im Training mit kurzen Distanzen oder dass ich doch etwas belastet war von der zurückliegenden Woche?
Das gilt es mal zu klären!

Am Sonntag steht der Mühlchen-Sprint an und ich muss noch die Woche meinen Crosser auf Vordermann bringen, der ja leider mit dem Thommy drauf, etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde :-) Leider starte ich "erst" in der vorletzten Männergruppe 3 um 11:20h. Ich hätte gerne früher begonnen, aber vielleicht kann man später schon einige Rückschlüsse auf das Rennen ziehen und sich einen Vorteil verschaffen!
Wir werden es sehen...

Sensationelle Leistung vom Thommy bei der Langdistanz-WM in Immenstadt! Auf der Distanz von 4-120-30Km kam unsere "Radsau" mit einer super 8:10:33h ins Ziel. Nach seiner SMS zu urteilen, hat er wieder sehr gelitten, konnte aber den "Schweinehund" besiegen, den Krämpfen trotzen und finishte.
Ich würde nich nicht auf diese Strecke trauen - soviel dazu!

Ab heute ist die Onlineanmeldung für Hawaii freigeschalten. Ich werde mich aber erst im Verlauf der Woche darum kümmern können. Wichtig: Nicht vergessen, sonst ist der Traum schon geplatzt, bevor es richtig los geht!

Freitag, 23. Juli 2010

Und es geht wieder los

Lange gab's nichts zu lesen, aber ich habe noch auf neue Fotos warten müssen.
Knappe 3 Wochen nach dem IM war die Zeit geprägt von viel Erholung, nur dann frage ich mich, warum ich das nicht spüre. In bzw. nach der 4ten Woche erwarte ich mein Loch, was mich in den letzten Jahren leider nicht übersprungen hat. Um meine Muskeln nicht weiter zu schädigen, hielt ich mich meistens im kühlen Nass auf. Schwerpunkt bildet hier die Beinarbeit, denn das ist wirklich eine Frechheit. Vortrieb = Null! Da muss unbedingt etwas getan werden...
Auch ein paar Radeinheiten habe ich schon absolviert, mit Schwerpunkten auf Frequenz und Antritten. Gestern stand erstmals wieder eine K3-Ausfahrt auf dem Programm mit Regen und schlechter Sicht. 20°C und Regen sind mir einfach zu kalt.
Jetzt schnell zu den Fotos:




Was steht die nächsten Wochen an??? Erstmal wird der Trainingsplan für die Insel geschrieben und besprochen. Weiterhin plane ich Starts beim Mühlchen, Viernheim und FFM City Triathlon auf dem Weg dorthin.
Die Reise nach Hawaii ist natürlich schon lange gebucht und wir werden im Royal Kona Resort unsere Zeit verbringen. Ich freue mich so darauf :-)

PS: 4 Ringe und es geht ab nach Hause!!!!

Montag, 5. Juli 2010

Ein Tag, an dem alles passte

Was ist gestern eigentlich passiert?
Ich flog über eine verlängerte Ironmanstrecke mit Neoverbot in 09:03:19h und wurde damit gesamt 19ter Athlet im Zieleinlauf (6ter Amateur) und Europameister in meiner Altersklasse. Ich bin unglaublich glücklich, denn ich durfte mir heute das Hawaiiticket lösen und habe somit ein Fernziel erreicht!

Erstmal der Reihe nach: Am Samstag war ich noch ziehmlich genervt von dem ganzen hin- und herfahren wegen dem Wettkampf. Wettkampfbesprechung hier, Bikeabgabe da... das ist wirklich Stress und kann einem die Laune vermiesen. Das musste dann leider Natascha ausbaden!
Mit ganz schlechtem Gefühl ging es dann ins Bett, um dann den lieben Wecker um 3:15h wieder zu hören. Mein Dad übernahm den physichen Transfer zum Waldsee.
Als einer der Ersten betrat ich die Wechselzone und konnte mich sehr gemütlich und gelassen einrichten.


Als viertes Bike in meiner Reihe hatte ich einen sehr guten Platz erwischt, um schnell wechseln zu können. Da noch ein Interview mit dem ZDF anstand, begann ich mit dem Warmlaufen recht früh. Kurz nach 6h fand das Interview dann statt. Das ZDF begleitet mich dann etwas auf der Strecke um Bilder einzufangen, aber hielten sich während des Wettkampfs liebeswerter Weise zurück. Hier mal das Interview!
Gegen 6:30h ging es dann ins Wasser, um noch etwas Wassergefühl zu sammeln. Eine viertel Stunde später fand ich mich in einem grossen Getümmel mit Rauferei wieder, denn der Startschuss war gefallen. Auch wenn man in der frühen Startgruppe starten darf, heisst es leider nicht, dass sich alles viel leichter anfühlt. Die gleichen Idioten sind auch hier vertreten.
Gestoppt wurde ich mit 57:01min. Das überraschte mich selber ein wenig, da ich ohne Neo mit 60min gerechnet hatte. Getreu' dem Motto soviel Vorsprung wie möglich auf den Diddi rauszuholen bis auf die Laufstrecke, war ich sehr motiviert und begann zeitgleich mit Ivonne van Vlerken den Bikesplit.
Kurz gesagt war sie dann irgendwann zu langsam :-) das sich unsere Wege trennen mussten!
Auf verlängerter Radstrecke konnte ich in meiner schlechtesten Disziplin noch eine mittleren 36er Schnitt rausfahren und stieg mit 5:01:59h vom Bike. Während der letzten 65km sollte ich meinem hohen Anfangstempo Tribut zollen und musste mich sehr quälen. Aber wie so oft auf der Langdistanz freute ich mich schon auf's Laufen.
Nach einem guten Wechsel lief ich zeitgleich mit Timo Bracht in meine erste Runde (er natürlich auf seiner zweiten Runde). Den ersten Km ging ich noch mit bis ich die Pace von einer 3:45 gestoppt hatte. Also musste ich sofort drosseln!
Bei Km 4 bekam ich endlich mal eine Zeitansage zum Diddi (unser sehr freundschaftlich, hochgeschätzes Privatduell) und er lag ca. 4min zurück. Von diesem Zeitpunkt war mir klar, dass wenn ich nicht einbrechen sollte, alles in meiner Hand liegt. Wir beide begannen den ersten 10er unter 40min (alleine das hätte mich schon an den Rand meiner Leistungsgrenze bringen sollen).
Mein liebster Kilometer war der 6te. Dort stand meine Überlebensstation Thommy! Ausgerüstet mit allen Energizern dieser Welt, bekam ich dort meine persönliche Verpflegung ohne die, dies ganze nicht möglich gewesen wäre.
Wen es wundern sollte, die dritte Runde war natürlcih meine Schlechteste. Aber gut, das war ja klar.
Matthias Hähnel stattete mich mit Live-Platzierungen aus, so das ich jederzeit wusste, auf welchem Platz in der AK ich lag.
Bei Km 37 schrie' er mir nur noch zu, dass ich führen würde und ab da überkam mich die pure Freunde. Ich war so euphorisch und musste die ganze Zeit nur noch Lachen. Es war so toll, dass der Zieleinlauf wirklich zum Genuss wurde.

Das Resultat:


Und natürlich die Siegerehrung:


Ich dachte eigentlich eher ans Aufhören, weil ich schon so verzweifelt war, dass es mit Hawaii nichts werden würde und jetzt dieser Erfolg! Wie kam das nur zu stande? Ich denke da an Tatschis Ernährung und das Du mir die letzten 2 Wochen vor dem Wettkampf so geholfen hast. Ich denke weiter an den besten Gegner und Trainingspartner der Welt: Diddi!!!!! Weiterhin meine grandiose Verpflegung, auf den immer Verlass ist, auch wenn er meinen Crosser auf dem Gewissen hat. Und natürlich an sämtliche Unterstützung an der Strecke (DSW-Meile, viele -enge- Freunde + Familien und Nachbarn), alle Menschen, die immer überzeugt von meinen Fähigkeiten waren und last but not least das Training Frau Wassiluk. Es war gestern einfach mein Tag und mein grösster sportlicher Erfolg.
Vielen Dank!

Presseartikel:
DSW
Echo

Samstag, 3. Juli 2010

Count Down!


Die Hitzewelle liegt über Deutschland und morgen ist wieder Raceday (der schönste Tag im Jahr)! Leider verwechseln viele Leute den Raceday mit den Tagen davor. Es wird mit dem Wettkampfrad direkt (oder bis ins) Wettkampfbüro vor-/reingefahren, man zeigt seine "tollen" Wettkampfanzüge bzw. unzählige Finishershirts! An die Leute da draussen: Das sieht so scheisse aus und noch mehr Poser braucht der Sport nicht!!!!!" Merkt Euch: Die schlechtesten haben immer das meiste an (ausser Pro, die meiner Meinung nach eine Berechtigung haben, sowas zu tragen)!!!!"


Kommen wir mal zu den erfreulichen Themen: Die Rookies!
Ich glieder' mal auf in Rookies a und b. Zu a zählen wir mal die echten Rookies: erste Langdistanz. Darunter fallen Caro, Nicky, Chris, Susi (als Pro) und Matz (???ich weis es leider nicht???). Ihr habt Euch durch die Witterungsbedingungen einen der härtesten Wettkämpfe ausgesucht. Das konnte man leider vor einem Jahr nicht erwarten! Kein Neo und noch eine verlängerte Radstrecke, wer das durchsteht, der brauch' keine Angst mehr vor anderen Strecken haben!
Geniesst es, es heisst, der Erste ist der Schönste!!!!
@Caro: Meine erste Zeit: 10:26:08h, ich denke nicht, dass Du soweit weg davon bist.
@Cherie: Mach' Dir nicht soviel Gedanken über das Neoverbot. Du hast den Willen!
@Kuchenwutz: Finger weg vom Gebackenen auf der Strecke. Nicht nervös werden, Du weisst was Du kannst!


Zu Rookies b zählen wir die Erststarter in FFM mit Langdistanzerfahrung: Daniel! Da stehst Du ganz alleine, aber natürlich nicht im Wettkampf! Roth letztes Jahr war einfacher... und morgen zählt's :-)

@Marc: Diesmal will ich ein Finish!

Das Wetter:
Morgens am Waldsee (gegen 5h) sollte es nach www.wetter.com noch mit Regen zu rechnen sein. Danach geht es wieder trockener zu und die Höchsttemperaturen liegen bei 29°C. Es wird mit leichtem Wind aus Nordwest gerechnet mit bis zu 15km/h. Also bei Wetter dürfen wir uns nicht beschweren.

Check-In mit Siggi:


So sollte immer Raceday sein :-)
@Diddi: Hier siehst Du meine Waffen für den Ironwar. Ich freu' mich! Schulter an Schulter!!!!!


Danke Liebes!

Dienstag, 29. Juni 2010

Heinerman 2010

Und alle waren sie da. Entweder sah man die üblichen Verdächtigen im Schlingpflanzen angereicherten Woog mit farbigen Badekappen oder an der Strecke als Zuschauer. Zu mehr als sommerlichen Temperaturen sollte sich am Sonntag ein Start-Ziel-Sieg von Natascha einstellen (was auch sonst)!


Nach verspätetem Ankommen von mir, fand ich die Sportler leider nur noch im Wasser an. Also ging es direkt an die Startlinie und verfolgte den Start. (Ja ich war da!!!!) Es wurde sogar dieses Jahr mal kein Neoverbot ausgesprochen.


Natascha stieg als erste Frau aus dem Wasser, was mich nicht wirklich überraschte nur wo war Thommy? Thommy war erst etwas hinter Natascha zu erwarten, aber leider verpasste ich Ihn beim Schwimmausstieg (so schnell war er).
Mittendrin huschte noch die Matthias-John-Daniel-Staffel durch. Ich wusste garnicht, das John so eine gute Figur zu Fuß machen kann:


Da sollte sich der Daniel wohl mal ein Beispiel dran nehmen. Eine Frechheit auch von den beiden anderen Teammitgliedern, den Daniel (= die Raubkatze) auf Marathontempo einzustellen beim 10er.


Obwol ich bis circa 13h mich in der Sonne aufhielt und schon Kopfschmerzen hatte, war es eine schöne Veranstaltung.
Hier noch der Fanclub Thommy/Kuchenwutzteam Susi :-)


Ergebnisse:
Natascha 02:08:50h
Thommy 02:15:07h
Stefan 02:30:58h

Interview DSW

Hier mal das Interview an den DSW:

Moin Männers,

möchte gerne von Euch ein kleines Interview auf der HP veröffentlichen. Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn ihr mir die fünf Fragen beantworten würdet und kurzfristig zurückschicken könntet.

1) So kurz vor dem Start: Stimmt die Form?

Ob die Form stimmt kann man meiner Ansicht nach nur in der Nachbetrachtung beurteilen. Ich habe bestimmte Ziele, aber dennoch nicht soviel Erfahrung wie Diddi/Peter auf dieser Distanz, um zu wissen, welche Form ich benötige, um diese Ziele zu erreichen. Ich weis für meinen Teil, dass ich im Training an neue Grenzen gestoßen bin (von Zeiten und Umfängen), die ich letztes Jahr nicht für möglich gehalten habe. Zudem finde ich, dass ich mich in allen Disziplinen verbessern konnte zum Vorjahr. Was das am Ende bringen wird, zeigt sich. (Für Diddi: um es auf einen Punkt zu bringen. Die Form stimmt!)

2) Auf welche Teildisziplin freust Dich am meisten?

Ich muss wohl kein Geheimnis darüber machen, dass mir der Radsplit am wenigsten liegt, aber ich freue mich auf das Laufen. Ich will schnell und hart laufen und zeigen was die Beine können.

3) Was hast Du Dir für das Rennen vorgenommen? (bitte etwas ausführlicher auf die Teildisziplinen eingehen ...)

Jetzt müsste ich meine Renntaktik für mein grosses Vorbild preisgeben!!!! :-)
Ich möchte es mal so beschreiben: Dem Diddi das Leben so schwer wie möglich zu machen und mit Ihm Seite an Seite zu laufen. Das konnten wir in den letzten Einheiten am Oberfeld schon üben und haben uns dadurch gegenseitig gepusht!
Swim: versuchen ambitioniert + nicht zu hart anzuschwimmen
Bike: mal ohne Krämpfe vom Rad zu steigen + konzentriert bleiben
Run: All out!!!!

4) Frankfurt wird in diesem Jahr eine Hitzeschlacht. Beeinflusst Dich das in Deiner Renntaktik? Freust Du Dich auf die Hitze oder wäre es etwas kühler auch ganz nett?

Ich freue mich sehr auf die Hitze. In Kraichgau konnte ich schon zeigen, dass mir Temperaturen von über 30°C nicht soviel ausmachen wie Anderen. Nach mir soll es so heiss werden wie es nur möglich ist. Umso härter die Bedingungen sind, umso besser ist es (aber bitte kein Wind).
Ich gehe nicht davon aus, dass die Temperaturen Einfluss auf die Neoentscheidung haben werden, denn der Veranstalter hat schon öfter durch seine Erfahrung gezeigt, wo die 23,9°C gemessen werden müssen.
Und wenn kein Neo, es geht auch ohne!

5) Welche Zeit soll am Ende stehen und ist die Qualifikation für Hawaii Dein Ziel?


Tja, wer im Winter schon laut brüllt, der muss auch an seinen Aussagen gemessen werden. 3ter Anlauf für den Slot und die Direktquali geht nur über glatte 9h und das werde ich auch versuchen anzugehen. Ausserdem gibt es noch eine Zeit vom Roland, die auch noch unterboten werden muss (wenn ich nur so schnell Radfahren könnte). 

Vielen Dank!
Gruß Martin

Donnerstag, 24. Juni 2010

Nach Kraichgau steigt die Spannung

Hallo allerseits,
jetzt ist es soweit und die letzten 2 Wochen vor dem IM Germany haben begonnen. Die Spannung steigt und leider auch die Nervosität. Die üblichen Gedanken rennen einem durch den Kopf: "Habe ich genug trainiert?" "Kann ich meine Leistung abrufen?"
Auf jeden Fall ist es nicht im Sinne des Sportlers jetzt nochmal nach zu korrigieren! Was jetzt nicht im Körper steckt, das kommt auch die letzten Tage nicht mehr hinein.

Am 06/06/10 starteten Thommy, Marc, Caro und ich bei der Challenge Kraichgau. Es sollte eine harte Generalprobe für Frankfurt werden. Wir reisten am Samstag an, weil unsere Räder schon an diesem Tag eingecheckt werden mussten. Die Temperaturen waren jetzt schon grenzwertig, was anscheinend nur an mir spurlos vorbei ging. Nach extrem kurzer Nacht-unser Hotel war am Dorfplatz mit Biergarten und stündlich läutenden Kirchen-begann der Tag um kurz vor 6h. Nach kleinem Frühstück ging es dann auch schnell in die Wechselzone.

Motto des Tages war wohl: "Schön eincremen", denn die Temperaturen sollten auf 31° klettern!
In 400er Gruppen ging es per Wasserstart los. Ich hatte die Wahl zwischen Action im Getümmel oder alleine eine klare Linie schwimmen? Ich entschied mich für die sichere Variante. Dabei muss ich schon etwas zu schnell angegangen sein, denn nach der ersten Wende wurde mir schon schlecht!
Nach - für mich - schnellen 26:42min stieg ich aus dem Wasser und konnte mich nun mit meiner Problemdisziplin beschäftigen. Auf dem Rad fand ich erst nicht so recht meinen Tritt und der Puls schien sich auch nicht nach unten zu bewegen. Das unrhythmische Gelände und die ständigen Tempoverschärfungen meiner Mitfahrer machten mir sehr zu schaffen! Mit der Versorgung (Getränke und Gels) war es etwas "sehr wild", denn Regelmäßigkeit sieht anders aus! Unterwegs brach mir eine Schraube an meinem Getränkehaltergestell, so dass ich mit Flasche in der Hose fahren musste! Circa bei Km 65 wurde mir zugerufen, das ich mich momentan auf Platz 65 befand, was meine Motivation nicht gerade nach oben verschob, also galt es alles auf eine Karte zu setzen.
Mit Krämpfen und einem Radsplit von 2:30:47h wechselte ich endlich auf die Halbmarathonstrecke. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir sehr unsicher, ob ich überhaupt durchlaufen kann. Die drei 7Km-Runden zogen Runde für Runde den Saft aus den Athleten. Mir machten der wellige Kurs und die Hitze nicht soviel aus (obwohl die letzte Runde sehr hart war) und ich erreichte mit einem Halbmarathon von 1:22:31h noch den 25. Gesamtplatz und den 3. Platz in meiner AK!


Thommy und Caro hatten leider mit Problemen zu kämpfen. Caro bekam eine Zeitstrafe auf dem Rad und Thommy konnte aufgrund der wetterlichen Feinheiten sein geplantes Lauftempo nicht halten! (Vielleicht hat er auch ein Versorgungsproblem gehabt mit nur einem Gel auf der Laufstrecke!!!!)
Caro: 5:26:36h
Marc: ??? (leider nicht gefunden)
Thommy: 4:48:43h

Vorletzter Test im Training war am Samstag der Offenbach Halbmarathon. Nach der Arbeit am Vormittag ging es mit dem Auto ins Parkhaus "Rathaus" nach Offenbach. Nun wurde die liebe Cecilia ausgepackt und eine kleine Runde auf der IM Strecke gedreht, bevor ich um kurz nach 17h wieder am Auto war. Schnell wieder umziehen und Nachmelden!
Am Rathaus erwartete mich schon Thommy. Schnell kamen noch Susi und Matze dazu und unsere Trainingsgruppe war wieder komplett. Es war doch viel frischer, als ich erwartet hatte.
Um 18h war Startschuß und ich musste im Verlauf des Rennens die Trainingsvorgabe etwas über Bord schmeißen, als ich mich an Platz 3 befand. Die Beine waren zu diesem Zeitpunkt sehr gut, so daß ich ohne Probleme das Treppchen sichern konnte.
Der Lauf war aber sehr schwach besetzt, das Wetter war durchwachsen und die Strecke war schon etwas rustikal. Während man eine kleine Innenstadtpassage hatte (in der wenigstens ein wenig was los war), lief man u. a. auch durch 2 kleine Tunnel und an gut besuchten Trinkhallen vorbei. Man hatte große, befahrene Straßen zu überqueren, bei denen man nicht sicher war, ob die freundlichen Menschen der Polizei es wirklich schaffen würden den Verkehr innerhalb von 2 Sekunden zum Stehen zu bewegen! Echt spannend!
Dienstags stand nochmal eine moderate (Ausruhtempo) Laufbelastung auf dem Programm.

Zum großen Wettkampf: Ich werde wieder die Möglichkeit haben in der ersten Startgruppe um 6:45h ins Wasser zu gehen, um dem Gedränge etwas aus dem Weg zu gehen. Das ist schon mal ein kleiner Vorteil.
Aber leider noch nicht die halbe Miete! Mein Ziel wird es sein, das Radeln (irgendwie) unbeschadet zu überstehen und dann alles ins Laufen zu legen (wie der Herr Diddi)! Ich warte auf Dich und dann knallt's!
Wer hat eigentlich den einen Qualiplatz aus meiner AK geklaut (nur noch 6)???