Samstag, 22. Mai 2010

"Alles wird gut...irgendwann..."

und jetzt mal wieder Neues vom Stefan...
Soso, jetzt geht's also langsam los...
 
Gestern war ein recht ereignisloser Tag, der auch noch in  
Netzwerkproblemen endete, daher auch keine Mail. Die, und einige  
grundlegende Gedanken werde ich aber nachreichen...
Augenblicklich durchströmt jeden "der eine Gedanke", "einer, sie zu  
knechten"... Nein, nix hochphilosophisches, auch nicht die Frage,  
welche Laufräder man fährt, sondern: Wie macht man's, morgen um 5  
ordentlich auf der Kloschüssel gesessen zu haben! Wohl dem, der das  
konnte, denn es befreit Körper und Geist und gibt eine ungemeine  
geistige Entspannung und Zufriedenheit. Das weiß bestimmt jeder  
ambitionierte Triathlet auf längeren Distanzen! (Bei der Condor habe  
ich das übrigens unter dem sehr treffenden Fachwort der "sanitären  
Entspannung" kennengelernt ;) )
 
Na ja, ansonsten hat der judge beim bike-checkin heute mein Rad  
umfallen lassen. Grosses Angekotze meinerseits, weil auf einmal keiner  
Englisch oder Deutsch mehr sprach (glatt gelogen, wie sich später  
herausstellte), und auch keiner verantwortlich war oder sein wollte!  
War jetzt auch kein doller Schaden, aber der eine oder andere kennt  
mein Baby und weiß, wie ich es behandle und pflege!!
Nach einiger Suche und der sehr netten Hilfe zweier englischer Damen  
der Rennleitung kümmere sich dann der extrem entspannte Veranstalter  
selber um mich und versicherte mir, die Versicherung würde für den  
Schaden aufkommen, ich solle ihm einfach nächste Woche eine eMail und  
ein paar Bilder schicken, er würde sich selbst darum kümmern. Das  
klingt doch gut!!
 
So, jetzt gibt's noch Nudeln, dann früh ins Bett und morgen um 4:30  
raus, (einmal werden wir noch wach...),
ich hoffe ihr denkt mal an uns und leidet und freut euch bisserl mit,
 
Morgen gibt's dann news!!
 
Hossa und Horridoo!!

Donnerstag, 20. Mai 2010

Stefan @ Lanza


Teil 1:
Die Insel der Qualen"...So zumindest lautete das subject der lieben
eMail, die mir mein Vater gestern schickte...Wo er das wohl her hat??
Keine Ahnung, aber so ganz unrecht hat er nicht!
Scheinbar herrscht hier eine Quit-pro-quo-Regelung, so dass man alles  
Angenehme mit Mist ausgeglichen bekommt. Und wir hatten einen sehr  
angenehmen Flug (der Chefstuart war ein Freund von mir, wir hatten  
freie Plätze zum Ausbreiten um uns und größzügige Beinfreiheit),  
alle Koffer sind angekommen und unbeschädigt, und auch mit Auto und  
Unterkunft hat alles gut geklappt. Dafür hatte ich dann gestern fast  
eine halbe Stunde lang eine Mail an euch getippt, die nach leichten  
Internetproblemen letzendlich irgendwo im eMail-Nirvana versackt ist :((
Daher versuche ich jetzt mal, die letzten zweit Tage nochmal  
zusammenzufassen...
Irgendwie ist das alles noch etwas irreal...dass ich jetzt hier sitze,  
mit meinem ganzen Wettkampfgedöns...Nach frühmorgendlichem Radaufbau  
und der Beseitigung mehrerer technischer Probleme (Tacho ging nicht,  
an der Polar hab ich mir nen Knopf abgebrochen, hoffentlich hält die  
dicht,  Schraube, die den Bremshebel hält hat sich gelöst, Handy will  
sich nicht einloggen,...) sind wir dann doch zu einer kleinen  
Radausfahrt aufgebrochen - "Lanzarote-Style"! Wind mit Böen über 50km/ 
h. Na ja, ich wollte ja sowieso mein präferiertes Renn-Setup testen,  
Zipp 1080 hinten und Vuelta Carbon Pro vorne. Erkenntnisse des Tages:  
Auch wenns manchmal vorn ganz schön reinpeitscht, die 1080/Vuelta- 
Kombi ist auch bei starkem Wind gut fahrbar, ganz im Gegenteil zur  
Zipp-Scheibe ;) Weitere Erkenntnis: Aerohelm ist bei starkem  
Seitenwind echt lästig, im Gegenwind aber eher angenehm. Wenns also  
nicht noch brüllend heiß werden sollte werde ich den auch fahren. Da  
fiel mir doch auch sofort die Diskussion mit dem Doc ein, ob sich denn  
das Gehirn verstoffwechseln lässt, und ich gebe den neuen Ansatz: Wenn  
das Gehirn unter dem Aerohelm ordentlich gekocht wird, ist es dann  
nicht schon "Vorverdaut"??
Teil 2:
Wir hatten also eine schöne Rundfahrt, "Lanza-Style", mit 50km/h ohne  
zu treten nach El Golfo (zu einem Kaffee, lieber Peter, blieb  
natürlich keine Zeit :(( ), dann in den Kreisel, und - als ob man  
gegen eine Wand fährt! Der Wetterdienst hatte bis  58 km/h Wind  
angesagt, und den hatten wir auch! Auf der Abfahrt vom Timanfaya,  
vorbei am Tom-Gutzke-Gedenk-Plattfuß-Platz, musste man auch bergab  
'reintreten!! Oh Mann, mir schossen die Klassiker der  
Aufmunterungssprüche durch den Kopf..."Na ja, ist ja noch bisschen hin  
der Wettkampf, bis dahin bist du fitter, und hast ja dann auch das  
gute Rad und die Wettkampflaufräder drin, das rollt dann wie von  
alleine"...Äääh, schoss mir dann durch den Kopf: Das Rennen ist  
schon in ein paar Tagen, und das SIND die guten Räder!!
Na ja, diese Ernüchterung wurde am Abend mit massig alkoholfreiem Bier  
und Nudeln mit Haschee, Marke Ritter, mit 6 dicken Zehen Knoblauch,  
ausgiebig gefeiert...Essen gut, alles gut, Zielzeit korrigiert...
 
Heute stand, neben gemütlichem Aufstehen und grosszügigem Einkaufen,  
eine 40min Schwimmeinheit an. Hach, was hab' ich wieder an den Peter  
gedacht...und es lustig laufen lassen! :)
Das Schwimmen ging auf jeden Fall besser als gedacht, die Wellen sind  
recht niedrig, die Strömung läuft parallel zur Strecke, man schwimmt  
also zweimal dagegen und zweimal mit ihr. Amüsant ist nur, dass ich  
Dank meiner königlichen Wasserlage, dem Neo und dem Salzwasser die  
Füße quasi AUF dem Wasser liegen habe! Also nix mit tollem  
(Motorboot-)Beinschlag, und ich muss aufpassen, nicht meine eigene  
Gischt einzuatmen ;) Zum Glück habe ich keine Aversion gegen  
Salzwasser und "trinke" auch nicht übermässig viel beim Schwimmen,  
der pelzige Geschmack schon nach kurzer Zeit ist echt eine  
Herausforderung!
Auch die folgende "entspannte Laufrunde, 40min mit 4 Steigerungen à  
2min", erwies sich als recht knackig, die Wettkampfstrecke, die wir  
auch zur Testrunde erkoren haben, ist doch ordentlich wellig!! Und  
gegen den Wind ist einfach gegen den Wind, und mit dem Wind hat man  
keine Kühlung mehr. Ich glaube, das wird am Samstag echt witzig!! Noch  
will ich nicht den Wandertag ausrufen, und Ankommen ist Pflicht, aber  
Frankfurt sieht da doch öfter mal wie ein Volksfest aus...Es wurde  
übrigens darauf angestossen, dass JEDER ins Ziel zu kommen hat, wenn  
es nicht WIRKLICH MASSIVE technische oder körperliche Probleme gibt -  
ich bin also nicht der einzige, dem das durch den Kopf geht! ;)
Auf CNN hab ich heute gesehen, dass der Vulkan wieder geblasen hat,  
die Aschewolke aber nach Norden zieht...Das verunsichert mich jetzt,  
denn ich weiß nicht, ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist,  
ich im Umkehrschluss also noch etwas Gutes oder etwas Schlechtes (man  
erinnere sich an die Quit-pro-quo-Theorie!) zu erwarten habe! Unsere  
schangelige http://www.blogger.com/post-create.g?blogID=1745194180730419586 
12,50Eur-amTag-Butze könnten wir jedenfalls noch weiter  
verlängern...und die sich lösenden Bolzen an den Bremsgriffen hab ich  
schon entdeckt...Was also kann oder wird jetzt noch passieren??
Erstmal bleibe ich noch ein paar Seiten lang bei meinem neuen Freund  
Paul Kimmage, der in seinem Buch ("Rough Riders") davon erzählt, warum  
man KEIN Radprofi werden sollte - und ich glaube ihm augenblicklich zu  
gerne!! Und kann seine Leiden an Aufstiegen mitfühlen! :)
 
Dann erstmal eine gute Nacht in die Heimat, die todgeweihten grüßen  
euch, und morgen ist Ruhetag mit bisserl schwümmn...Hasta pronto!! 
Teil 3: 
Das ist wohl der Titel des Tages, nachdem ich heute Morgen eine  
riesige Kakerlake mit blauen Augen im Schlafzimmer unserer Butze  
gefangen und dann im Klo versenkt habe. Alledings schien sie schon  
wegen Altersschwäche oder Verzehr von Sportlernahrung dem Tode nahe zu  
sein...vielleicht war sie sogar dankbar, dass ich sie erlöst habe??!?
Ansonsten war heute Ruhetag, wir haben nur die Schwimmstrecke mal die  
kompletten 3,8km abgeschwommen (das ging eigentlich ganz gut), und  
dann per Auto Abfahren markanter Radstreckenpunkte (bei 58km/h Wind  
auch mit dem Auto auch ein Spaß!!) mit Sightseeing (Vulkan-Museum,  
Cesar Manriques Wohnhaus, und die von ihm gestaltete Vulkanhöhle mit  
den blinden Krebsen) verbunden. Der Ausklang war Apfelstrudel, frische  
Kreppel und richtiges Brot mit viiiel Kaffee in der "famous german  
bakery" und ein Mega-Einkauf bei Feinkost-Zipp und im HyperDino.
Nach einem wunderbaren Schläfchen gibt's jetzt frische Gambas mit  
Bergen von Knoblauch, dazu Nudeln und Salat...
Der Abend wird wohl eher ruhig, wir haben
hektoliterweise alkoholfreies Bier gekauft, dazu etwas Lesen mit Paul  
Kimmage, und früh ins Bett, morgen kleine Radeinheit und sanft  
schwimmen...
 
Dann schlaft mal alle gut zu Hause!!
Teil4: 
Das kann man sich kaum vorstellen: Der Wind treibt die Wolken über die  
Bergkuppen, so dass einem Nebelschwaden um die Füße getrieben werden!  
Ich komm' mir vor wir ein Tour de France-Fahrer, als Nat mich oben am  
Berg aussetzt: Als letzte Radeinheit will ich nochmal die zwei  
längsten Abfahrten und eine der härtesten Steigungen fahren. Gute  
50km/h Wind stehen auf der Anzeige, als ich mich im "Begeitfahrzeug"  
fertig mache und in Schuhe und Aerohelm schlüpfe. Und dann geht er  
los, der Ritt!! Mit Scheiberad hätte ich mich wahrscheinlich schon  
längst irgendwo in den Lavawänden wiedergefunden, aber die 1080 sind  
gut zu beherrschen. Jedenfalls für DEN Wind! Bei 80 Sachen Abwärts  
ist halt jede Böe eine Herausforderung! Trotzdem ein höllisches  
Glücksgefühl, da runterzubrettern, mit 120 Puls, nicht aus  
Anstrengung sondern Adrenalin! "Gott segne die Alubremsflanke!"  
schiesst es mir nach einer Haarnadelkurve durch den Kopf, mit Carbon  
hätte ich an der Wand geklebt...
Irgendwann ist der Ritt aber vorbei, mit "gemächlichen" 40 Sachen  
geht's um ein paar üble Kurven - und dann auf Pflastersteinen durch  
einen Ort! Erinnert an das Kopfsteinpflaster in Frankfurt, also nichts  
ungewohntes ;) Was jetzt noch nicht abgefallen ist, hält ewig...Das  
Örtchen heißt passender Weise Valle de Malpaso - Das Tal, in dem  
Schlimmes passiert. Komisch, dass sich gerade hier mein Sattel  
lockert...aber alles bleibt zum Glück fahrbar.
Tja, und dann kommt die Rechnung für die Abfahrt: Hoch geht's zum  
Mirador Del Rio, dem nördlichsten Punkt und der zweitgrößten  
Erhebung. So ab der Hälfte ist meine Brille so beschlagen, dass ich  
nichts mehr sehe. Macht nichts, bei 10 km/h kommt niemand von der  
Straße ab! Kleinste Übersetzung, Puls 165, sach mal, was ist denn  
los?? Ich hab doch heute erst 20km drauf!! Ach ja, auf Lanza herrscht  
Nordwind vor, und am nördlichsten Punkt kommt der halt ungebremst von  
vorne! Also trotz allem in Aeroposition, und schon geht's leichter...
Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit und mehreren  
Wiegetritteinlagen zur Lockerung (nicht weil ich sonst nicht mehr  
gekonnt hätte, neeein! ;)) bin ich dann doch oben...160Grad turn und  
ab geht's in die Abfahrt, erstmal auf echt üblem Asphalt, so dass mir  
die Malto-Suppe aus meinem Aerodrink um die Ohren spritzt...Puh,  
schiesst es mir durch den Kopf, im Wettkampf bist du hier schon bei ca  
140km, da geht das dann nicht mehr "SO EINFACH" hoch!!
Der Strassenbelag wird besser, der Tacho zeigt, diesmal sogar bei  
Rückenwind, über 80km/h, Super, das läuft ja!! Plötzlich eine  
sanfte Kurve, die Straße dreht etwas aus dem Wind raus, und nach einer  
kleinen Felsnase treibt es mich auf die Gegenfahrbahn! Zum Glück ist  
hier nicht viel los! Mist, nicht mehr dran gedacht, wie windig es  
heute eigentlich ist! Als ich noch am Beruhigen bin kommt der nächste  
Nervenkitzel: Eine unübersichtliche Kurve zieht sich immer weiter zu!  
Nochmal ein Stossgebet an die Aluflanken, und mit etwas  
Motorraderfahrung lässt sich die Kurve gerade so noch meistern. Ich  
kann mich nicht erinnern, jemals so hart 'runtergebremst zu haben!  
Eine ähnliche Situation, nicht ganz so haarig, nochmal ein paar  
hundert Meter später, dann entscheide ich mich, etwas langsamer weiter  
zu fahren...
Kurze Zeit drauf bin ich unten, alles noch dran, der typische  
Seitenwind hat mich wieder, und drängt mich sanft in Böen hin und  
her...Wenn man gerade auf der Kanonenkugel geritten ist, fühlt sich  
das eigentlich fast harmlos an... ;)
Zum Glück wartet der "Tourbus" schon an den Jameos Del Aqua, nur noch  
Rad rein und einsteigen, und es geht zurück ins Quartier...
 
Auf DEN Ritt jetzt mal ein 4km-Entspannungsläufchen..

Sonntag, 16. Mai 2010

Morgen endlich wieder auf die Arbeit

Puuuuh, was war das für eine Woche! Mit 33h Training stellt sich wohl ein neuer persönlicher Rekord ein. Durch den Feiertag und das daraus resultierende verlängerte WE, konnte ich das Training nochmal anziehen!
Heute stand der Radmarathon in Darmstadt auf dem Plan! Absolviert wurden 234Km mit 3100Hm. Thommy und ich stellten sich dieser Herausforderung! Schon beim ersten Anstieg nach Radheim hoch, dachte ich, daß beim nächsten Halt die Gruppe gewechselt werden muß. Diese "Radsportler" ballern in die Anstiege rein, daß ich immer kurz vor Krämpfen in Oberschenkeln stand!
Das beste: Thommy ging es nicht anders :-)
Hier mal die Tour!

Zum Glück geht's morgen wieder auf die Arbeit und nicht auf die liebe Steffi. Da gibt's dann mal schön Reg!!! Ab Donnerstag steht das gleiche Programm auf dem Plan...
Na dann viel Spass!!!!

Freitag, 14. Mai 2010

Kurztrainingslager Part 1

Mitte Mai, Sonne, gute Laune, Spass beim Training, wer's glaubt!!!!! "Ich dachte, dass coole an der Langdistanz ist, dass man den ganzen Sommer schön in kurzen Sachen trainieren kann und schön braun wird", irrte sich die Susi! Gestern war Feiertag und deswegen haben sich Thommy und ich auch mal den Freitag freigenommen, um nochmal schön RadKm zu sammeln, aber das Wetter spielt einfach nicht mit!
Egal, schnell wird nur der, der auch fährt! Ich hasse diesen Spruch, aber er ist so verdammt richtig!

Hier noch schön bei Sonnenschein!

Trotzdem konnten wir ein gutes Train durchführen (quasi Geheimtrain, aber alle Bestzeiten wurden beim Laufen gebrochen). Das ich dann im Nachmittagsteil nicht vom Rad gefallen bin mit den 2 Radbekloppten ist für mich echt ein Wunder. Ich komme mir vor, als hätte ich noch nie auf dem Rad gesessen, wenn ich mit Thommy und Susi unterwegs bin!
So jetzt wird mal schnell geschaut, ob meine Sachen von gestern schon wieder trocken sind und dann geht's wieder los....geplantes K3!!!
Schön trocken bleiben!

Sonntag, 9. Mai 2010

Mal wieder ein Läufchen

Was war es heute morgen schwer aufzustehen und die Lust hielt sich sehr stark in Grenzen. Aber nach 2 wirklich "durchhänge-Wochen", musste heute mal wieder eine gescheite Einheit gemacht werden! Also, das ganze Jammern hilft ja nicht, auf ging's nach Mainz!!!!

Es stand ein Crescendolauf über 36Km auf dem Plan. Zuerst galt es aber erst noch die Nummer abzuholen. Hätte man ja auch mal am Samstag machen können, aber wenn man sich garnicht aus der Horizontalen bewegen will... dann muss man halt sonntags früher aufstehen! Selbst dran schuld!
Pünktlich als ich aus dem Auto stieg, um ca. 2Km zur Rheingoldhalle zu absolvieren, startete das Feuchte von oben. Zum Glück nicht zu viel und zu heftig, denn ich hatte nicht wirklich was anderes an, als meine Laufklamotten und es waren ja noch 90min bis zum Start. Die restliche Zeit verbrachte ich sinnlos in der Halle und macht mich mit circa 5 gelaufenen Runden (in der Halle) warm. Danach gab's wieder das ätzende Gedränge nach draußen und natürlich wieder das "über-den-Zaun-klettern", was einen Sturz in das Blumenbeet zur Folgen hatte :-) Aber nix passiert!!!!!
Dann ging's los...
Fahrplan war quasi 10Km á 4:30, 10Km á 4:15, 10Km á 4:00 und der Rest in 3:50. War irgendwie zu langsam und deswegen musste ich spontan verkürzen (aber nur die Zeit)!!!!
Nach 2:21h stoppte ich die Uhr bei Km 36 und trapte noch knappe 4Km aus zum Auto!
Schöne Einheit :-)

Diddy kam mit einer 1:14:27h ins Ziel, das reicht nicht für mich :-)
Die Ergebnisse!
Vielleicht geht's jetzt noch auf's Rad...ab geht's...

Donnerstag, 6. Mai 2010

Die Packung auf dem Rad

1. Mai, Tag der Arbeit und von der Mehrheit der Bevölkerung ausgenutzt, um eine schöne Radtour zu unternehmen. Wenn ich mich zurück erinnere, waren die Jungs und Mädels früher immer in Egelsbach mit Schöppche :-)
Diese Zeit ist leider schon länger vorbei für mich, denn die letzten beiden Jahr war ich beim "Rund um den Henniger" (Eschborn-Frankfurt-Finanzplatz-Loop) unterwegs.
Nun stand dieses Jahr mal etwas Neues auf dem Plan: Altstadt Duathlon in Oberursel! (Zugleich Austragung der DM auf der Kurzdistanz)
Der Zeitplan war etwas crazy mit verteilten Starts am ganzen Tag. Morgens die Mädels und Senioren, mittags die Elite und U23, danach AK20-AK35 und zuletzt die Jedermänner.

Zum Rennen: Die ersten 10KM (Auftaktlauf) wurden á 4x2,5KM-Runden absolviert. Ich wollte mich in die Spitzengruppe hängen, was mir aber nur auf der ersten Runde gelang, danach war mir das Tempo einfach zu hoch und musste reißen lassen. Die giftigen Anstiege in der Altstadt und der dauernde Wechsel zwischen Anstieg und Gefälle, ging ganz schön auf die Muskulatur.
Auf dem 6. Platz rettet ich mich zum Rad und dann ging das Desaster los. Runde um Runde wurde ich von zahlreichen Athleten überholt, als wäre ich noch nie Rad gefahren. Der Anstieg der Königssteinerstrasse machte mir sehr schwer zu schaffen. Oben am Wendepunkt galt es dann endlich wieder Tempo in der Ebene bzw in der Abfahrt machen, wo ich den Abstand wenigstens halten konnte und nicht noch mehr verlor. Leider hatte ich keinen Tacho am Rad, aber schätzungsweise wurden bestimmt die 70 erreicht.

Irgendwann - nach 1:04:20h habe ich es dann auch wieder zur Wechselzone geschafft und hoffte jetzt nochmal einige der Entflohenen zu fangen. Dies sollte mir dann auch gelingen, aber wieviele es dann noch sein sollten, ich hab' keine Ahnung (ich habe einfach total den Überblick verloren).

Thommy im kleinen Schwarzen

Am Ende stand dann der weit abgeschlagene 14. Platz in Rennen der AK20-35 fest. Einziges Trostpflaster war die Sub-2, die ich gerade noch so unterboten habe.

  Zum Glück geht's jetzt ins Ziel

Man muß das Rennen wohl einfach mal als harte Trainingseinheit sehen und abhaken. Die Jungs auf der Kurzstrecke haben einfach ein ganz anderes Tempo in den Anstiegen. Da fehlt mir noch eine Menge. Trotzdem ist es ein schöner Wettkampf und ich hoffe die Strecke bleibt für nächstes Jahr so. Denn ich würde gerne wieder teilnehmen.
Caro 2:22:35h und  3. Platz DM-AK 20
Thommy 2:03:26h