Mittwoch, 25. Mai 2011

die dreitausend Meter

In den letzten 12 Tagen kam ich in den Genuss 3 mal die 3000m auf der Bahn zu laufen. Begonnen in Wiesbaden beim Sportfest der TV Waldstrasse über die Sporteignungsprüfung und abschliessend heute Abend beim Sportfest des TSV Pfungstadt.
Durch die 3 Wettkämpfe verbesserte ich meine Zeit um 11 Sekunden auf eine 9:38,27min und blieb trotz der persönlichen Bestleistungen hinter meinen Erwartungen (9:29min).
Obwohl ich meine Strategie auf einen zurückhaltenden Beginn (3:15min/KM) auslegte, gelang es mir nicht auf den letzten Metern die nötigen Kräfte zu mobilisieren.
Im Lauf selbst kämpfte ich mich Platz für Platz nach vorne, um am Ende den 3ten Gesamtplatz zu belegen. Viele meiner Mitstreiter wählten ein zu hohes Anfangstempo, dass sich im Rennverlauf rächen sollte.
Ergebnisse

Sonntag, 22. Mai 2011

Volles Programm


Freitag früh gegen halb 6 machten Natascha und ich mich auf den Weg zur 2ten Chance die Sporteignungsprüfung erfolgreich zu bestehen. Heutiges Ziel war die TU in Kaiserslautern. Gegen 8h begann der Check-In. Durch unser frühes Erscheinen wurde mir eine der ersten Startnummern zugeteilt und somit startete ich in der ersten Gruppe.

Während andere Gruppen dieselben Prüfungen in anderer Reihenfolge absolvierten, durchlief ich die Stationen wie in der Prüfungsordnung vorgestellt. Zuerst den Sprint; meine erste Wackeldisziplin. Mit 4,33Sek auf 30m war ich „gerettet“. Danach kamen der Medizinballweitwurf (erfolgreich beim ersten Versuch), Sprung (zweite Wackeldisziplin und nicht erfolgreich), Reck (erfolgreich beim ersten Versuch) und Volleyball (erfolgreich).

Beim Volleyball und den folgenden Ballsportarten (Basketball und Fußball) bekam ich eine sehr gute Gruppe zugeteilt, die es uns allen 4 ermöglichte erfolgreich abzuschneiden. Während andere Gruppen deutliche Probleme mit Handling, Zusammenspiel und Antizipation zeigten, harmonierten wir von Beginn an und erlaubten den Prüfern keine Gedanken uns nicht erfolgreich zu bewerten.
Mit positivem Zwischenergebnis ging es am Nachmittag zu meinen „Paradedisziplinen“ Schwimmen und Laufen. Zu absolvieren waren einmal 100m Schwimmen aufgeteilt in mindestens 15m Tauchen, Rest der Bahn beliebig, 25m Rücken und 50m beliebig unter 1:55min. Trotz meinem Tauchfehler (gestartet auf Bahn 4, aufgetaucht auf Bahn 3 und schnell korrigiert) blieb ich mit 1:23min deutlich unter der vorgegebenen Richtzeit.

Nun stand nur noch der 3000m Lauf in 13min zwischen der Sporteignung und mir. Mein persönliches Ziel war meine Zeit aus Wiesbaden zu verbessern und mit 9:39min gelang mir das auch. Leider ging ich zu schnell an, sodass mir eine bessere Zeit verwehrt blieb.

Dies werde ich voraussichtlich nächsten Mittwoch nochmal versuchen anzugreifen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der beruflichen Weiterbildung/Fortbildung. 

Coach Sascha gibt der Gruppe Feuer beim Workout!

Zwischen 9-17h nahm ich an der Fortbildung des TRX Suspension Trainings teil und war sehr begeistert. Schon zu Beginn des Tages merkte ich, dass ich sehr viel Kraft auf der Bahn am Vortag gelassen hatte. In der Mittagspause machte ich nochmal ein kleines Intervalltraining (keine gute Idee).
Direkt nach der Fortbildung machte ich mich auf den Weg nach Offenbach zum Halbmarathon. Hier konnte ich meinen Podiumsplatz aus dem Vorjahr verteidigen und belegte wieder den 3. Gesamtplatz.

Podium: Platz 1, 2 und 3. (alle Eintracht Frankfurt!!!!!)

Den Rennverlauf würde ich als misslungen bezeichnen. Nach KM 8 waren meine Kräfte verbraucht und ich „kämpfte“ mich bis ins Ziel durch. Den Sieger und meinen Freund Yassir musste ich „ziehen“ lassen und konzentrierte mich, meinen Platz zu verteidigen. Sehr überrascht war ich allerdings, als mir der Viertplatzierte bei KM 17 entgegenlief und sich wieder hinter mir einreihte. Nach seiner eigenen Aussage hatte er versehentlich abgekürzt und wollte den ursprünglichen Abstand wieder herstellen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sehr fragwürdig auf einem 3-Runden-Kurs.

Natascha konnte ungefährdet gewinnen.

Sonntag, 15. Mai 2011

Ein Auf und Ab

Das zurückliegende Wochenende war gekennzeichnet mit durchwachsener Leistung. Aufgrund harter Einheiten in der Woche und unmittelbaren Krafttraining vor den Läufen, nahm ich am Samstag eine unglückliche Rolle beim Sportfest der TV Waldstrasse Wiesbaden ein. Ohne Spikes (vergessen) starte ich über die 1000m und 3000m. Ziel konnte nur noch sein, die Läufe zu Ende zu bringen.
Mit einer 2:56,29min und 9:49,94min "bekleckerte" ich mich nicht mit Ruhm und blieb hinter meinen Erwartungen zurück. Die Gründe hierfür sind aber klar!!!

Er sah aus, wie ich mich fühlte!!!
 
Anschließend standen noch kurze, harte Intervalle auf dem Bike an. Natascha und ich trotzten dem starken Wind und wurden zur Belohnung nur kurzzeitig naß. Diese Einheit verlief nach meiner Vorstellung. Komisch oder?

Den Sonntag begannen wir mit einem (sehr) welligen 20km-Lauf in Lagenhain. Über 400Hm galt es zu überwinden. Mein Gefühlszustand ließ auf nichts Gutes schließen.
Nach dem Start begannen wir sehr verhalten und liefen im "gemütlichem Unterhaltungstempo" zu der 10KM-Marke. Die Kilometermarkierungen flogen an uns vorbei, so daß ich der Meinung war, gerade erst gestartet zu sein. Nach der Hälfte verschärfte ich das Tempo, um dem gesteigertem Trainingslauf auch seinen Sinn zu verleihen und konnte ungefährdet meinen 3. Saisonsieg einfahren.
Natascha gewann ebenfalls und somit feierten wir unseren ersten gemeinsamen Sieg! (Natürlich verpassten wir die Siegerehrung, da wir duschen waren!!!!)
Ergebnisse

Nun ging es wieder auf das Bike. Bei kalten 15°C und viel Wind war ich schon der Aufgabe nahe, bevor es los ging. Doch auf Drängen der jungen Dame versuchte ich es.
Ziel war die Strecke des Ironman 70.3 Germany. Frierend und von Nässe durchdrängt, brachen wir auf der Hälfte der Strecke ab und machten uns auf den Rückweg zum Auto. Meine Performance wird nicht erwähnt!!!!
Das beste Bild des Tages machte ein (wohl ambitionierter) Athlet, der meinte bei genannten Wetterbedingungen mit Aerohelm und Scheibe die Platte hochfahren zu müssen! Clever!!!


Nun bin ich froh auf der Couch zu liegen!!! Gute Nacht!

Dienstag, 10. Mai 2011

DM Duathon & Buschhütten

"Warum vergesse ich immer, dass Oberursel ein anstrengendes Rennen ist", waren meine ersten Worte im Ziel, nachdem ich wieder zu Luft kam. Mein zweiter Start in Oberursel, dieses mal im Eliterennen, sollte zugleich einen sehr fordernden Saisoneinstieg eine Woche nach dem Trainingslager, darstellen.
Um 13h wurde das Rennen am Marktplatz bei strahlendem Sonnenschein gestartet.


Schon nach dem ersten KM musste ich aufgrund des hohen Tempos die Spitzengruppe ziehen lassen und mich auf meinen persönlichen "Fahrplan" konzentrieren. Trotzdem konnte ich meinen gefühlten Einbruch auf den ersten 10KM verhindern und beendete den Lauf mit einer zufriedenen 35:55min.
Auf dem Rad galt es noch mit offenen Schuhe die Lücke zu 2 Konkurrenten zu schließen; leider konnte ich das Tempo in den ersten Anstieg nicht mehr halten. Von hinten kamen Christoph Heubel und Carsten Wunderlich und wir starteten die Aufholjagd.


Durch großen Einsatz von Christoph sammelten wir immer mehr Konkurrenten ein und fuhren in einer größeren Gruppe in die Wechselzone.
Sehr unkonzentriert lief ich einen Umweg und verließ die Wechselzone als letzter dieser Gruppe. Auf den restlichen 5KM konnte ich mich nur noch um 2 Plätze verbessern und lief mit 1:55:43h auf den 12. Platz der DM Kurzdistanz Duathlon.
Ergebnisse

Natascha konnte sich im einem spannenden "Wimpernschlagfinale" kurz vor der Zielgeraden noch den dritten Gesamtplatz erkämpfen und stieg somit verdient auf das Podium.

Am vergangenen Freitag stand meine Sporteignungsprüfung in Mainz an. Mit "Pauken und Trompeten" durfte ich mich als "nicht sporttauglicher" verabschieden, denn die Normen in der Disziplin Sprint und Sprung waren für mich (noch) zu hoch.
Ich war sehr deprimiert. Abhaken und erneut versuchen!!!!!

Sonntags ging es mit Natascha und Ihren Eltern nach Buschhütten zum offiziellen Saisonauftakt der Triathleten. Das Rennen ist sehr beliebt und somit wird immer mit vielen nationalen und internationalen Elitesportlern gerechnet. Dadurch stieg die Vorfreude sich in einem sehr gut besetzten Feld messen zu dürfen.
Einen Tag zuvor war mein Muskelkater aus dem Rennen in Oberursel endlich abgeklungen, somit stand der vollen Leistungsfähigkeit nichts im Wege.
Leider konnte es Carsten Wunderlich nicht mehr ermöglichen, dass ich mit den Elitestarten in der Topgruppe 9 starten durfte, was ich aber im Nachhinein positiv betrachte.

Das Schwimmen fand im schönen und gepflegten Buschhüttener Freibad statt und ich konnte mit meiner geplanten sub 15 (14:52min) das Wasser verlassen. Nach schnellem ersten Wechsel machte ich auf den Weg die wenigen führenden Athleten aus meiner Startgruppe zu stellen. Nach 2/6 Runden ergriff ich die Initiative und ließ diese Athleten hinter mir.
Trotz starkem Seitenwind hatte ich nur in der ersten Runde Probleme mit dem Handling des Rads.


Im zweiten Wechsel schlich sich der Fehlerteufel ein, denn ich konnte zuerst meine Sachen nicht finden, bis mir klar wurde, dass ich bei der falschen Nummer suchte. Mit richtigen Schuhen an meinen Füßen lief ich "entfesselt" auf die letzten 10KM.


Gefühlt flog ich über die Laufstrecke; Leider stoppte ich nicht meine Zeit, denn Natascha nahm meine Zeit mit circa 4-5min Unterschied zu der gewerteten Zeit von Mika Timing.
Trotzdem gewann ich meine Startgruppe mit 1:59:59h und konnte als einziger Athlet einer anderen Gruppe in die Eliteränge "reinlaufen".
Am Ende steht der 22te Platz, wenn Mika Timing noch eine ungültige Zeit korrigiert.

Natascha kämpfte sich im Eliterennen der Frauen durch und errang einen überagenden 5ten Gesamtplatz. Ich wäre froh auch mal soweit vorne zu landen.
Ergebnisse

Das Team!