Sonntag, 26. Juni 2011

Erdinger Stadttriathlon

Die Stadt an sich soll ein schönes, leicht nobeles Städtchen sein. Leider machte das Wetter einen "Strich durch die Rechnung". Während meines gesamten Aufenthalts sollte Regen das vergangene Wochenende prägen.
Durch diesen Umstand konnte mein Abschluss- bzw. Vorbereitungslauf am Samstag nicht stattfinden und ich entschloss mich zu einer Athletikeinheit im Hotelzimmer.
Natascha hatte an diesem Wochenende viele Pflichtveranstaltungen bei Ihrem Team Erdinger Alkoholfrei zu durchlaufen. Das Team stellte für mich Unterkunft, Verpflegung und Start. Vielen Dank dafür!!!!!

Den Sonntag begannen wir mit unserem gemeinsamen Auftakt (wieder im Regen). Danach ging es zum leckeren Frühstück, dessen Vorzüge wir leider an diesem Tag nicht auskosten konnten. Zum Check-In entspannte sich die Wetterlage und Sonnenstrahlen trockneten die nassen Strassen.
Zügig richtet ich meine Wechselzone ein und konnte mich frühzeitig mit dem Warm-Up beschäftigen.

Nataschas Rennen startete ein Viertelstunde vor meinem. Sie konnte sich in der Spitzengruppe festsetzen, so dass sie an 2ter Position liegend auf ihr Rad stieg.

In meinem Rennen konnte ich mich hinter Lothar Leder positionieren und profitierte von seinem Wasserschatten. Wir stiegen zeitgleich zu dritt mit einer 18:40min aus den Weiher.
Nach schwachem ersten Wechsel hatte ich den Anschluss an die Gruppe verloren und musste mein "eigenes" Radrennen fahren.
Auf der Hälfte der Radstrecke überkam uns ein Unwetter mit starkem Regen, Sturmböen und Hagel. Ich beschloss das Rennen weiterzuführen und mich durch die Bedingungen durchzukämpfen.
Mit einer 34:50min im abschliessenden 10 KM-Lauf überraschte ich mich selbst.

Im Ziel belegte ich den 8ten Gesamtplatz, doch durch etliche Disqualifikationen "rutschte" ich auf Platz 5 vor. Natascha kam "nur" auf den undankbaren 4ten Platz.

Bericht und Ergebnisse von Triathlon.de

Donnerstag, 16. Juni 2011

19:32h in Frankfurt

Treffen sich an einem bestimmten Abend im Jahr tausende von Menschen um zu laufen. Durch die Hochhausschluchten der Mainmetropole zieht sich eine schier unendliche Menschenschlange. Alle Leistungsklassen kommen zusammen um diesem Spektakel beizuwohnen.
"JP Morgan Corporate Challenge 2011"!!!!

Team Mediloft für HfkK

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal "mitten drin, statt nur dabei" und muss anmerken, es handelt sich hierbei um einen verrückten Lauf! Eine Stunde vor dem Startschuss ist an ein Durchkommen und entspannten Aufstellen an der Startlinie nicht mehr zu denken.

Eine viertel Stunde vor Beginn standen wir Schulter an Schulter in der gefühlten 20ten Reihe von vorne und versuchten unsere Postion zu verbessern! Nach dem Startsignal spurteten wir los, als würde es "nur" um 1000m Streckenlänge gehen und verschafften uns Platz wie im Crosslauf Richtung erste Kurve!

Unglaublich!!!

Yassir hatte mich gut eingestellt und wir konnten für ein gutes Tempo anlaufen. Nach dem dritten KM war mein Körper nicht mehr bereit Leistung zu liefern, so dass ich Yassir ziehen lassen musste und mich total verausgabt mit einer Zeit von 18:17min ins Ziel "schaffte".

Die Afrikaner und ich!!!!

Datasport vergibt wohl eine Zeitbonifikation an mich von 7 Sekunden. Vielen Dank!!!! :-)

Montag, 13. Juni 2011

Fest des Sports

Eines schönen Tages im April lag ein Schreiben der Offenbach Post im Briefkasten. "Was wollen die von mir", war einer der ersten Gedanken. Nach dem Öffnen musste ich ihn gleich nochmal lesen. Es ging um eine Einladung zum Fest des Sports in Dreieich.

Diese Einladung sollte gleichzeitig ein Vorgespräch beinhalten. In diesem Gespräch mit Herrn Klaus Hellweg ging es um mich im sportlichen wie auch privaten Leben. Herr Hellweg fragte sehr interessiert und war erstaunt über die Leistungen in Frankfurt und Hawaii.

Mitte Mai sollte erwartungsvoll der Tag der Gala kommen und meine ganze Familie und Natascha waren anwesend. Die Stadt Dreieich, die "nur Sportler ehrt, welche dort wohnhaft sind und für einen stadtangehörigen Verein starten", ließ mich ausser Acht.


Dafür vergibt die Offenbach Post den Titel "SportlerIn und Mannschaft des Jahres".
Nach einer umfangreichen und sehr lobhaften Laudatio wurde mein Name aufgerufen .


Großes Kompliment dafür!!!

Offenbach Post vom 20/05/11 - Laudatio

Mittwoch, 8. Juni 2011

Challenge Kraichgau

"Das bedeutenste Mittelstreckenrennen der Serie", so betitelte der Veranstalter dieses Rennen. Wie auch in den letzten Jahren galt es sich mit hohen Temperaturen, giftigen Anstiegen, Krämpfen und guten Athleten auseinanderzusetzen.
Dieses Jahr wollte ich der Hektik durch den Stau an der Brücke zum See entgehen und begann mit meiner Rennvorbereitung sehr früh und konzentriert. Circa eine halbe Stunde vor Rennbeginn machte ich mich auf den Weg zum Schwimmstart, so dass es mit dem Durchkommen keine Probleme gab.
Angestrebt war eine neue Bestzeit und die Top 20 gesamt.
Das Schwimmen begann zügig und mein Gefühl war gut. Ich konnte mich hinter einer Gruppe festsetzen und kam problemlos ins Rennen. Allerdings verwirrte mich das Umschwimmen der dritten Boje so sehr, dass ich kurzzeitig meinen Rhythmus verlor. Trotzdem entstieg ich mit "der-Gruppe-Kienle" dem Wasser. Mit einem problematischen Aufstieg auf mein Rad begab ich mich auf den anspruchsvollen Bike-Kurs.

etwas unsicher

Von Beginn an versuchte ich die Lücken zu den Vordermännern zu schließen, doch auch nach KM 28 hatte ich kaum Konkurrenten stellen können. Dieses Jahr galt es alles in den Bikesplit zu legen und "hinten-raus-hilft-der-liebe-Gott!"
Ab Mitte des Rennens konnte ich mich in einer 3er Gruppe festsetzen, doch ein grober Fahrfehler mit Ausflug in die Wiese, ließ mich die Verfolgung erneut alleine aufnehmen. Kurz vor T2 konnte ich mich um einige Positionen verbessern, allerdings auf Kosten von Oberschenkelkrämpfen.
Mit dem Gefühl "keinen Meter mehr laufen zu können", machte ich mich "langsam" auf die letzten 21,1km.
Zurückhaltend startete ich die erste Runde. Nach circa 2km verbesserte ich mich wieder um eine Position und von dort an wurden die Beine wieder besser. Mit viel Durchhaltevermögen sammelte ich KM um KM auf das Habenkonto.
Zu dieser Zeit brannte die Sonne kraftvoll und verwandelte den Feldabschnitt in eine Sauna.
Zu Beginn der letzten Runde focierte ich nochmal das Tempo und nahm Position 19 ein.

die letzten Meter

Sehr glücklich (aber noch im Ungewissen über das Gesamtergebnis) durchlief ich mit einer Zeit von 04:19:51h das Ziel.
Natascha durfte sich auch über eine super Rennen freuen und belohnte sich selber mit einem verdienten 6ten Platz.